Was macht eigentlich Death Trash? Wie es um das Berliner Indie-RPG steht und was es besonders macht
Special
Letztes Jahr ist Death Trash in den Early Access gestartet. Nun sollen monatliche Updates die Geschichte endlich voranbringen. Was ihr jetzt schon von dem Action-RPG aus Berlin erwarten könnt und wie es weitergeht, erklären wir euch in unserer Preview.
Die Community rund um Death Trash wartet sehnsüchtig auf eine Fortsetzung der Geschichte. Das Spiel, welches 2015 in einem Tweet von Entwickler Stephan Hövelbrink angekündigt wurde und sechs Jahre später in den Early Access ging, erhält jetzt monatliche Updates, die die Geschichte des Indie-RPGs vorantreiben. Wir haben die aktuelle Version 0.8.0 gespielt (Ende März erschien Patch 0.8.1, die Preview entstand vor dem Update, Anm. d. Red.) und erklären, was genau euch erwartet und wie es mit dem kleinen Spiel aus Berlin weitergeht.
Worum geht es in Death Trash?
Unser Charakter läuft durch Gänge und Räume aus kaltem Stahl. Am Ende erwartet uns ein Androide und teilt uns mit, dass wir nie wieder in unsere Heimat dürfen. Wir sind infiziert. Ein Überlebender. Jeglicher Versuch, das alte Habitat wieder zu betreten, würde tödlich enden. Wir sind ein Ausgestoßener. An der Oberfläche angekommen, öffnen sich die stählernen Türen, modrige Luft schlägt uns entgegen und wir müssen erst mal ... kotzen.
In diesem Artikel
So fängt das Spiel Death Trash von dem Berliner Entwickler Crafting Legends an. Alles begann mit einem Vorfall, der mehrere Jahre andauern und den Planeten nachhaltig verändern sollte: das große Bluten. Mit diesem kamen mysteriöse Wesen aus Fleisch, die von den Menschen ehrfurchtsvoll verehrt und als Titanen beschrieben werden. Wohin diese Wesen gehen, wächst Fleisch, das die Menschen als lebensspendend ansehen. Ach ja und sie essen es auch ... und kotzen davon.
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Um diese Titanen bildet sich schnell ein religiös anmutender Kult, der die Wesen als Götter verehrt. Auch unser Charakter scheint auf eine unerklärliche Art mit ihnen verbunden zu sein. Ganz zu Beginn stolpern wir über einen Fleischkraken, der unser Freund sein will. Das alles klingt erst mal sehr kryptisch und irgendwie abgedreht - und das ist es auch.
Was euch in Death Trash erwartet
Wie bereits erwähnt, hat unser Charakter eine Verbindung zu diesen fleischigen Titanen. Es ist unsere Aufgabe, herauszufinden, was es damit auf sich hat. Auf der Suche nach Antworten erwartet uns ein weitläufiges Ödland, das wir frei erkunden können und mit den üblichen Aufgaben aufwartet: Welt und Dungeons erkunden, mit allerhand NPCs quatschen, Ressourcen sammeln und verkaufen. Nebenbei nehmen wir noch die ein oder andere Nebenquest an und stolpern immer wieder über Fleischbrocken.
Quelle: Crafting Legends
Kurz nachdem wir das Tutorial verlassen, treffen wir den ersten Titanen
Neben dem freien Erkunden der Welt und der Dungeons gibt es natürlich auch noch allerhand Gegner, die es zu beseitigen gilt. Wahlweise mit verschiedenen Nahkampfwaffen oder Schießeisen bahnen wir uns einen Weg durch das mutantenverseuchte Ödland, beseitigen lästige Outlaws und demolieren Maschinen. Mit einer Ausweichrolle entgehen wir den Angriffen unserer Gegner, diese wiederum ist an eine Ausdauerleiste gebunden. Zusätzlich können wir den eigenen Charakter in verschiedene Richtungen entwickeln. Neben den rollenspieltypischen Attributen wie Stärke oder Geschick gibt es noch Okkultismus, durch welchen wir besser mit dem Fleisch kommunizieren und sogar kleine Helferlein in Form von Fleischklumpen rekrutieren können. Wir können also eine draufgängerische Nahkämpferin spielen, die sich blendend mit Leuten versteht und empathisch neue Dialogoptionen freischaltet oder den schleichenden Fernkämpfer, der mit dem Fleisch reden kann.
Wie für eine postapokalyptische Welt üblich, sind unsere Ressourcen am Anfang knapp und insgesamt rar gesät. Wer sich also ohne Rücksicht auf Verluste in die Menge stürzt oder unbedacht um sich ballert, gibt schnell den Löffel ab. Damit wir aber nicht jedes Mal mit Schrot unseren Weg pflastern müssen, können wir verschiedene Module anlegen, wie das "Einfrieren", dass Gegner kurz bewegungsunfähig macht und uns einen Vorteil verschafft. Alternativ begeben wir uns in den Schleich-Modus und überraschen unsere Gegner aus dem Hinterhalt. Hier kann man frei experimentieren und sich verschiedene Taktiken zurechtlegen.
