Mit Test Drive: Ferrari Racing Legends offerieren uns die Slightly Mad Studios ein Rennspiel ganz in der Tradition eines Ferrari F355 Challenge, welches Sega vor geraumer Zeit für die Dreamcast veröffentlichte. Dabei ist das Fahrmodell durchaus anspruchsvoll ausgefallen und der Simulationsgrad gar nicht so niedrig, das Rundherum aber kommt eher spartanisch daher und erinnert stark an vergangene Arcade-Titel. Ob diese Kombination auch heute noch funktioniert oder ob der Titel ein Nischendasein fristen wird, lest ihr in unserem Test.
Quelle: Atari
Test Drive: Ferrari Racing Legends (11)
Der Multiplayer
Der Multiplayer-Modus fiel genau so spartanisch aus wie man erwarten kann. Es gibt einfach ein Rennen nach dem anderen, wobei die maximale Anzahl an Spielern auf 8 begrenzt ist, wohingegen man offline bis zu 16 Fahrzeuge auf der Piste hat. Verlässt der jeweilige Host die Session, fliegen auch alle anderen Spieler raus, was nicht mehr besonders zeitgemäß ist. Einen Splitscreen sucht man ebenfalls vergebens. Leider brachten wir während unserer gesamten Testzeit kein einziges mal ein komplettes Feld aus 8 Fahrern auf die Strecke, es gibt einfach nicht genug Spieler die mit dem Titel online zocken. Darum können wir auch nur sagen, dass bei weniger als acht Teilnehmern das Renngeschehen online flüssig und ohne bemerkbare Ruckler abläuft.
Bleibt uns zum Schluss noch die Achievements bzw. Trophies zu erwähnen, die so langweilig und uninspiriert vergeben wurden, dass man dahinter einen Buchmacher vermuten möchte. Es gib exakt für jede erfüllte Mission eine Belohnung, für das absolvieren der drei Ären, sowie für das erreichen bestimmter Fahrerlevel. Das wirkt so, als hätte man sich erst im letzten Augenblick daran erinnert, dass es auf den Konsolen ein spezielles Belohnungssystem gibt. Aber auch Ingame fragt man sich mitunter, weshalb diesbezüglich nichts eingebaut wurde. Schließlich bekommt man Hinweise eingeblendet, wenn man zum Beispiel eine Runde oder gar das ganze Rennen führte, doch daraus gemacht hat man nichts.
