Breath of the Wild könnt ihr jetzt in VR auf dem PC erleben. Okay, da läuten vermutlich nicht nur bei Nintendo so einige Alarmglocken, es ist jedoch möglich. Modder Crementif hat viel Herzblut in das Projekt BotW-Better VR gesteckt.
Wer träumte nicht schon davon, sich einmal wie Link zu fühlen. Seine Hände wirklich zu nutzen, während man in 3D das Abenteuer erlebt. Modder Crementif hat vor wenigen Tagen eine Mod mit Namen BotW-BetterVR veröffentlicht, mit der man den Nintendo-Klassiker The Legend of Zelda: Breath of the Wild komplett in VR und damit aus einem völlig neuen Blickwinkel erleben kann. Für die Umsetzung sind jedoch einige Schritte notwendig.
Wie könnt ihr Breath of the Wild in VR spielen?
Zunächst benötigt ihr dafür das Originalspiel von Nintendo für die Wii U, die ihr mittels des Emulators Cemu in Version 2.6 auf dem PC zum Laufen bringt. Die für die Umwandlung zum VR-Spiel erforderlichen Dateien, findet ihr auf GitHub, dort hat der Modder auch eine Anleitung bereitgestellt, wie ihr alles in VR zum Laufen bekommt. Begonnen hat er das Projekt während der Covid-Pandemie. Der Grund: Er wollte gern in 3D Bäume fällen.
Um ein flüssiges und schwindelfreies Erlebnis zu gewährleisten, sind die Systemanforderungen relativ hoch: Der Macher empfiehlt eine aktuelle CPU sowie eine leistungsstarke Grafikkarte: Er selbst habe das Spiel mit i9-13900K, RTX 4090, 32 GB RAM und Pimax-Crystal-VR-Set sowie mit Ryzen 7600x, RTX 3060 (12 GB), 32 GB RAM und Meta Quest 3 als gut spielbar empfunden. Die Mod ist laut Crementif mit gängigen VR-Headsets wie Valve Index, HTC Vive, Oculus Rift, Meta Quest oder auch Windows Mixed Reality kompatibel.
Fairerweise muss man an dieser Stelle anmerken, dass das ganze Unterfangen von Nintendo aufgrund der Grauzone durch die Nutzung eines Emulators und die Veränderung eines Spiels, welches geistiges Eigentum von Nintendo ist, in den meisten Fällen nicht geduldet wird und relativ kurzfristig die Einschaltung eines Anwalts seitens des japanischen Spiele-Unternehmens nach sich ziehen dürfte.
Quellen: Flat2VR, via YouTube / Crementif, via GitHub
