The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D im Gamezone-Test

Test Michael Stadler

Die Zelda-Fans dieser Welt können sich freuen, auch der aktuellste Teil in 3D ist vollends gelungen.

The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D Quelle: PC Games The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D In den erwähnten Kisten finden wir meist neue und vor allem nützliche Gegenstände, wie eine Steinschleuder, ein Boomerang oder ein neues Schild. Diese wandern dann in das speziell auf den 3DS angepasste neue Touch-Inventar. Hier legt ihr euch alles zurecht, was ihr recht schnell zur Verfügung haben müsst. Der A-Knopf ist jedoch blockiert, da dieser als Aktionstaste herhalten muss. Ansonsten habt ihr auf der rechten Seite fünf kleine Flächen, welche von euch nach eigenen Vorstellungen und Notwendigkeit belegt werden können. Drei davon entsprechen den Face-Buttons Y, X und B. Auf den Platz des B-Knopfes passen nur Hauptwaffen. Zweitwaffen wie beispielsweise der Feen-Bogen lassen sich dabei frei positionieren. Die anderen vier, also X und Y, sowie zwei digitale, auf dem Touchscreen befindliche Knöpfe haben keine speziellen Belegungsvorlieben und sind somit bereitwillig Opfer eurer Bedienungsvorstellung. So bleibt die Kramerei vergangener Tage auch Schnee von gestern, was das Gameplay erheblich angenehmer macht. Zentral wurde eine komplette Übersichtskarte auf dem Touch-Display positioniert welche euch mit kleinen Punkten stets zeigt, welche Orte noch darauf warten von euch erkundet zu werden. Darunter befinden sich die Reiter Karte, Ausrüstung und Items, welche auf dem N64 noch in einer Art Surround-Menü dargestellt wurden. Hier werden die Dinge gelagert, die ihr gerade nicht auf den fünf Buttons liegen habt. Ebenso bekommt ihr auf dem Touchscreen jederzeit Auskunft über die aktuelle Finanzlage, sprich wie viele Rubine sich in eurer Tasche befinden, und wie euer Gesundheitszustand ist. Die linke Seite wurde für zwei nicht minder wichtige digitale Buttons reserviert. Drückt ihr auf das Auge, könnt ihr euch in der Ego-Perspektive genauer in der Umgebung umsehen. Wahlweise geschieht das per Analogstick oder ihr nutzt den Gyro-Sensor der Konsole und dreht beziehungsweise neigt den Handheld in die entsprechende Richtung - Cool!

The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D Quelle: Nintendo The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D Allerdings geht diese Bewegungssteuerung zu Lasten der ansonsten grandiosen 3D-Optik. Eine große Rolle kommt dem zweiten Button zu: Die Ocarina der Zeit. Mit Hilfe dieser Schnabelflöte können wir nicht nur die Zeit beeinflussen, sondern auch Stürme entfachen oder uns schnell zu entsprechenden Tempeln teleportieren. Des Weiteren ist dieses Instrument zumeist auch Schlüssel für Tür und Tor und zu manch anderem Geheimversteck. Um ordentlich zu flöten bedient ihr euch aller Buttons bis auf den A-Knopf und schmettert so von Salias Lied bis hin zur Hymne der Zeit alles was euch beigebracht wird. Und natürlich darf auch das Lock-On-Feature in dieser Version nicht fehlen. Steht ihr Ganondorfs Gefolgsleuten gegenüber seid ihr binnen kürzester Zeit voll kampffähig. Mit der linken Schultertaste wird der Gegner entspannt anvisiert, mit A per Salto oder Rolle behände ausgewichen, mit der linken Schultertaste das Schild schützend vor den Körper gestellt und dann kann auch schon mit den Facebuttons das vorhandene Waffenarsenal losgelassen werden.

The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D Quelle: Nintendo The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D Dabei ist die taktische Herangehensweise an manche Gegner, vor allem die großen Bossgegner, nicht immer offensichtlich und braucht jede Menge Beobachtung bis sich der Erfolg einstellt. Dabei müsst ihr auch immer beachten, dass manche Waffen wie zum Beispiel der Boomerang die Fähigkeit besitzen, Gegner zu paralysieren und sie so für kurze Zeit außer Gefecht zu setzen. Dieses Attribut in Kombination mit schneller Auffassungsgabe und einigen beherzten Schwerthieben ist beinahe immer die halbe, wenn nicht sogar die gesamte Miete. Meist ist auch die gerade erworbene Waffe oder Fähigkeit das vorgesehene Mittel um im Kampf zu bestehen.

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