The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D im Gamezone-Test

Test Michael Stadler

Die Zelda-Fans dieser Welt können sich freuen, auch der aktuellste Teil in 3D ist vollends gelungen.

Technik-Brett

The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D Grundlage für ein gutes Spielerlebnis ist stets eine gute Bedienbarkeit. Und diese ist in Ocarina of Time über alle Zweifel erhaben. Die Steuerung per Analogstick funktioniert tadellos, die Kameraführung fängt Link stets im rechten Winkel ein ohne wichtige Dinge in der Umgebung außer Acht zu lassen. Hinzu kommt, dass die digitalen Buttons ebenfalls optimal auf Berührungen reagieren, und das auch wenn der Kontakt aufgrund von gebotener Eile einmal nur minimal ausfällt. Die Bedienung ist bis ins letzte Detail ausgeklügelt und kalibriert und lässt so keine Wünsche offen. Die wahre Klasse zeigt der Titel aber auch im rein technischen Bereich.

The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D Quelle: Nintendo The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D Grafisch ist der Titel mindestens auf einem Niveau mit dem Gamecube-Remake, wenn nicht sogar darüber. Endlich kommen Gesichter und Mimik so zur Geltung wie sie schon zu Zeiten des N64 zwar geplant aber technisch nicht umsetzbar waren. Auch die Umgebung fällt im Vergleich zum Original deutlich farbenfroher und detailreicher aus. Nun sieht man endlich wie stimmungsvoll die Dungeons hätten designt werden können. Ich traue mich fast zu sagen, dass der Titel nun seine finale Schönheit erreicht hat. Egal in welche Ecke des Spiels man blickt, die Landschaft ist in jedem Zentimeter in einem Guss. Das Gefüge im Land Hyrule stimmt bis zum letzten Pixel und lässt jede Entdeckungstour zum Erlebnis werden. Hinzu kommt der phänomenale 3D-Effekt. Der hier gezeigte optische Eindruck ist die neue Referenz des kleinen Wunderwerks aus dem Hause Nintendo. Es entsteht eine plastische Tiefendimension für ein unbeschreibliches Spielgefühl und einen ganz verheerenden Spielsog, der den Spieler bestimmt nicht mehr loslässt. Animationen wirken nun ebenfalls flüssiger und werden nicht mehr von den leidigen Rucklern des Originals unterbrochen.

The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D Quelle: Nintendo The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D Auf einer Stufe befindet sich die musikalische Untermalung des Titels. Die Soundstücke sind überwältigend komponiert und passen zu diesem Spiel wie der berühmte Deckel auf den Topf. Aber auch wenn das erste Mal Salias Lied von euch auf der Ocarina angestimmt wird ist Gänsehaut am ganzen Körper angesagt. Ständig werdet ihr von einmaligen musikalischen Werken begleitet, die auch heute noch keinen Zweifel an der Qualität, noch am Grund der Orchester-Tour zu Zeldas 25. Geburtstag lassen. Mit an Board sind natürlich auch die allseits beliebten Jingles wie das erhaltene Item oder das Öffnen der Kiste. Eine Sprachausgabe gibt es bis auf wenige Ausnahmen wie beim Original nicht. Zwar kann Fee Navi "Hey" oder "Listen" rufen und Ganondorf lachen, das ist aber auch schon das höchste der Gefühle.

Wer mit dem Spiel durch ist kann sich auch auf dem DS in der Master Quest versuchen. Hier spielt ihr das gesamte Spiel noch einmal, jedoch in gespiegelter Form, was den Schwierigkeitsgrad noch einmal drastisch hebt.

Meinung

Wertung zu The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D (3DS)

Wertung:

9.3 /10
Pro & Contra
Irrsinnig guter 3D-EffektOcarina-MelodienHintergrundmusikliebevolle Grafiksuper Gameplayoptimale Kameragenialer Spielflussnette StoryLangzeitmotivationein Paradies für Entdeckerharmonische Spielwelt
Altbackene SpeicherpunkteGyro-Effekt geht zu Lasten der 3d-Optikbeileibe nicht der erste Aufguss
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