The Legend of Zelda: The Wind Waker HD in der Gamescom-Vorschau

Special Alexander Winkel

Während wir weiterhin auf ein richtiges The Legend of Zelda warten, kehrt Link im Oktober zumindest im HD Remake zurück und beehrt erstmals die Wii U. Das damals dank der Comicgrafik sehr umstrittene Spiel macht in HD tatsächlich einiges her, doch wie fühlt sich das Spiel an? Das haben wir auf der Gamescom kurz ausprobiert.

Link wacht in in der kurzen Demo wie im Original zu Beginn des Spiels in seinem Heimatort auf einer idyllischen Insel auf, wir unterhalten uns ganz genüsslich mit den Bewohnern, machen erste Übungen mit dem Schwert beim Sensei und freuen uns nicht nur über das tolle Geburtstagsgeschenk unserer Schwester, sondern auch das herrliche Gefühl, zurück in einer altbekannten Welt zu sein. Alles ist so erhalten, wie man es erwartet, nur dass die gezeichneten Kanten schön scharf sind und man das Flair dieses Comicstils auf einem großen HD-Screen nun viel besser genießen kann. Dabei fallen auch kleine Details ins Auge wie Wasser, welches vom Gewand des Helden tropft.

The Legend of Zelda: The Wind Waker HD (4) Quelle: Nintendo The Legend of Zelda: The Wind Waker HD (4) Der Strand birgt auch kleine Neuerungen im HD Remake. Das Schiff steuert sich zum Beispiel wesentlich flotter und hier finden sich zahlreiche Flaschen mit Briefen anderer Spieler aus der Wii U Community. Diese kann man im Spiel abgeben und werden denn bei anderen Spielern angezeigt, sobald man die gefundene Flasche im Inventar öffnet. Letzteres wurde auf das Tablet verschoben und richtig übersichtlich gestaltet. Mit nur wenigen Handgriffen hat man sich einen Überblick über gesammelte Items verschafft und kann diese leicht per Drag & Drop auf die einzelnen Tasten legen. Im Eifer des Gefechtes geht dies aber auch mal schief, zumindest wenn man im Kampf auf den TV schaut und dabei aber irgendwelche Items situationsbedingt wechseln muss. In derartigen Situationen sitzt ein wenig Frust im Nacken und man könnte geradezu ins Gamepad beißen.

Emotional geht aber auch Link zu Werke, wenn er zum Beispiel sein Gesicht herrlich sichtbar verzieht da ihm der Weg in den Turm nicht geheuer erscheint. Die Falle war auch allzu offensichtlich. Die Türe geht zu und ein riesiger Vogel, der Endboss dieser Szene, beginnt auf uns einzuhacken. Gerade im Bosskampf hatten wir auch ein wenig Probleme mit der Kamera, die nicht immer alles perfekt auf den Bildschirm zaubert. Doch der Schwertkampf funktioniert wie eh und je, Link weicht geschmeidig aus und hat man den Trick, mit welchem Hilfsmittel der Gegner zu bezwingen ist, endlich mal wieder heraus gefunden, stellt sich auch bald der zufriedenstellende Erfolg ein.

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