Das actionreiche Gameplay und die knackigen Missionen sorgen für reichlich Kurzweil auf dem Schlachtfeld der Toy Soldiers.
Schicke Plastikwelten
Toy Soldiers
Die zwölf Missionen sind recht kurzweilig und nach etwa drei bis maximal vier Stunden beendet. Der vierte Schwierigkeitsgrad, der erst freigeschaltet werden muss, stellt allerdings eine besondere Herausforderung dar, da man jedes Geschütz manuell bedienen muss, eine beinharte Herausforderung. Die Steuerung von Toy Soldiers ist denkbar unkompliziert ausgefallen und nach einer kurzen Einarbeitungszeit erlernt. Geschütze lassen sich schnell platzieren und verbessern, während zwei Spielperspektiven zur Auswahl stehen. In der isometrischen Sicht der Dinge ist man mit der frei rotierbaren Kamera nah am Geschehen, verliert aber schnell den Überblick über das gesamte Schlachtfeld. Da die Spielkarten im Verlauf der Kampagne durchaus unübersichtlich werden können und man von vier Seiten gleichzeitig angegriffen wird, empfiehlt sich die Vogel-Perspektive, die fast das gesamte Spielfeld aufzeigt. Glücklicherweise kann man jeder Zeit zwischen beiden Blickwinkeln wechseln.
Toy Soldiers
Und wer von der Singleplayer-Kampagne die Nase voll hat, darf sich gegen einen Kollegen behaupten, wahlweise auch online. Hier schickt man eine Angriffswelle nach der anderen hinaus, während man sich natürlich auch selbst vor den Spielzeugarmeen des Gegenübers schützen muss. Technisch muss sich Toy Soldiers kaum vor einem Vollpreisspiel verstecken. Die 3D-Schlachtfelder sind liebevoll gestaltet, überzeugen mit schicken Effekten und erlauben ein flüssiges Spielvergnügen. Der Sound ist dabei zwar ein wenig minimalistisch ausgefallen, fällt jedoch nicht zu negativ auf. Die gesamte Präsentation ist ohnehin ein Pluspunkt des Titels, da man nicht besonders oft kleine Spielzeugsoldaten in den Ersten Weltkrieg schickt. Leider hat Toy Soldiers überhaupt keine Story zu bieten, weswegen die Aufträge lose aneinander gereiht sind.
