Unknown 9: Awakening angespielt: Eine mystische Reise - doch der Zauber bleibt aus

Special Tobias Meyer
Unknown 9: Awakening angespielt: Eine mystische Reise - doch der Zauber bleibt aus
Quelle: Bandai Namco

Übernatürliche Kräfte, Verschwörungen und fremde Kulturen faszinieren uns immer wieder. Unknown 9: Awakening schnappt sich genau diese Ansätze und entführt uns nach Indien. Wir durften bereits 90 Minuten spielen und nehmen euch mit!

Unknown 9: Awakening (jetzt kaufen 9,79 € / 8,67 € ) erzählt im Grunde keine neue Geschichte. "Die Neun Unbekannten" ist ein jahrtausendealter Mythos aus Indien, der von einer Geheimgesellschaft erzählt. Die wurde von Kaiser Ashoka gegründet und soll noch heute existieren, um soziale, politische, wirtschaftliche und wissenschaftliche Ereignisse zu beeinflussen.

Ein alter, indischer Mythos

Damit wir fürs Verständnis aber keinen Doktortitel in indischer Mythologie brauchen, gibt es zu Unknown 9 einen Comic. Der erzählt die Vorgeschichte unserer Protagonistin Haroona Anfang des 20. Jahrhunderts. Die wird im Spiel von Anya Chalotra verkörpert, die vor allem aus der Witcher-Netflix-Serie als Yennefer bekannt ist. Als Kind findet sie heraus, dass sie Schattenfähigkeiten besitzt und damit in den Bruch reisen kann - eine mysteriöse Paralleldimension. Doch sie ist nicht die Einzige. Ihre Mentorin Reika rettet sie in den Straßen ihrer Heimat, erkennt ihre Fähigkeiten und lehrt Haroona den Umgang.

Unknown 9: Awakening angespielt: Eine mystische Reise - doch der Zauber bleibt aus Quelle: Bandai Namco In unserer Anspiel-Demo ziehen wir als Haroona durch die Straßen von Chamiri. Die Umgebung und besonders unsere Ausflüge auf die Dächer der Stadt erinnern stark an Assassin's Creed - sind nur leider nicht so hübsch. Die Menschen in den Städten stehen vorwiegend im Weg umher und Bewegungen sind auf ein Minimum reduziert.

In den Nebengassen der Stadt sind immer wieder kleine Collectibles zu finden, die sich optisch und akustisch bemerkbar machen. Schwer sind die aber nicht zu finden. Hier und da können ein paar Holzkisten zerkloppt werden. Einen Sinn dahinter haben wir aber nicht erkannt. Lediglich ein einziges Mal war so ein kleiner Geheimgang versteckt.

Geheime Machenschaften im Untergrund

Wenn wir nicht gerade auf durch die schlauchigen Gegenden ziehen, treffen wir immer wieder auf verschiedene Gegner. Haroona wird von den so genannten Aufsteigern gejagt. Eine Splittergruppe der Leap Year Society, die das Wissen der Welt schützen soll, damit die Society ihre Macht behalten kann.

Unknown 9: Awakening angespielt: Eine mystische Reise - doch der Zauber bleibt aus Quelle: Bandai Namco Deren Anhänger wiederum untersuchen die Unbekannten Neun, ihre Geschichte und Geheimnisse. Mit dem Wissen wollen sie die Menschheit in ein neues, Goldenes Zeitalter führen. Na ja, und die Unbekannten Neun haben wir ja bereits Eingangs erwähnt. Hier agieren sie als Hüter allen Wissens.

Unsere Protagonistin versucht nun also Rache am Anführer der Aufsteiger zu nehmen. Der hat zuvor Mentorin Reika entführt und getötet. Auf ihrem Weg stößt Haroona auf die geheimen Machenschaften im Untergrund und versucht die dunklen Pläne des Anführers zu stoppen.

Ständig simple Kämpfe

Rasch begegnen wir also den ersten Truppen in der Stadt und müssen uns mit Haroonas Fähigkeiten zur Wehr setzen. Klar, wir können uns ganz stumpf mit Schlägen und Tritten verteidigen, doch damit kommen wir nicht weit. Ein bis zwei Gegner bekommen wir noch vermöbelt. Werden es mehr, sinken unsere Chancen rapide.

Bildergalerie

Unknown 9: Awakening verlangt von uns viel eher gekonntes Schleichen ab. Wie wir die Kämpfe bestreiten, ist voll und ganz uns überlassen. Mit unseren Kräften können wir durch Wände schauen und Gegner erspähen, um unser Vorgehen genauestens zu planen. Zum Glück ist überall hohes Gras verteilt, sodass wir uns keine Gedanken um Verstecke machen müssen. Und selbst wenn wir entdeckt werden, finden wir schnell wieder Schutz im Gras. Allzu clever zeigte sich die KI nicht.

Ist gerade kein Fleck schlecht gepflegte Landschaft in Sicht, kann sich Haroona für einen kurzen Moment unsichtbar machen. Hierfür wird Energie verbraucht, die sich im Laufe der Zeit von selbst auffüllt. Je mehr Energie wir haben, desto länger bleibt Haroona unsichtbar. Grundsätzlich ist die Zeit aber recht knapp. Taktisch kluges Vorgehen ist also gefragt.

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