White Knight Chronicles 2 im Gamezone-Test

Test Alexander Winkel

Vom Winzer zum Helden! Leonards Geschichte wird solide weitererzählt und liefert erneut etliche Stunden Spielspaß.

Über die Gilde zum Eigenheim

White Knight Chronicles: Mit dem ersten Teil lieferte Sony einer der ersten RPGs für die Playstation 3 und servierte uns ein durchaus solides, wenn auch durch manches Manko gebeuteltes Fanatsy-Abenteuer. Wer ein Faible für japanische RPGs aufwies, hat sich an so manch schwacher Technik und dem einfachen Kampfsystem aber nicht gestört, sondern viele Stunden auch online Spaß gehabt. GameZone vergab seinerzeit immerhin 7,5 Punkte. White Knight Chronicles: Mit dem ersten Teil lieferte Sony einer der ersten RPGs für die Playstation 3 und servierte uns ein durchaus solides, wenn auch durch manches Manko gebeuteltes Fanatsy-Abenteuer. Wer ein Faible für japanische RPGs aufwies, hat sich an so manch schwacher Technik und dem einfachen Kampfsystem aber nicht gestört, sondern viele Stunden auch online Spaß gehabt. GameZone vergab seinerzeit immerhin 7,5 Punkte. Trotz diverser Macken und ordentlicher Stolpersteine entfaltet sich White Knight Chronicles II und kann für viele Stunden richtig gut unterhalten, vor allem Anfänger, die nicht sofort mit einem komplexen Spielsystem überfordert werden wollen - sofern sie mit dem ersten Ableger anfangen! Abenteurer, die nicht nur strikt dem roten Faden folgen, finden Abseits des Hauptpfades etliche Geheimnisse wie Kisten und besondere Items. Hilfsbedürftige Bewohner der Siedlungen und Städte sind zudem immer auf der Suche nach einem Helden, der sich für ihre misslichen Lagen einsetzt und ihnen aus der Patsche hilft. Diese Botengänge sind teilweise schnell bequatscht und erledigt, bisweilen müsst ihr aber auch sehr weit reisen, um weitere Personen aufzusuchen oder bestimmte Objekte zu finden. Natürlich gibt es hier und da simple Aufgaben, die man in dieser Art schon zigfach gesehen und gespielt hat, bisweilen sorgen kleine Geschichten aber auch für Abwechslung im Alltag eines Solisten.

Abermals darf sich das virtuelle Ego zudem der Gilde anschließen und auch ohne Leonard, Eldor und die anderen Kollegen knifflige Quests absolvieren. Wer den ersten Teil noch nicht durch hat, wird ein wenig genervt die billigen Anfangsmissionen des Erstlingwerks abarbeiten müssen, doch dürft ihr auch in White Knight Chronicles II wieder bis zu fünf Onlinekollegen mit in die Schlacht nehmen. So manches Mal keine schlechte Idee, denn vor allem die Bossgegner in den Gildenquests fallen ziemlich knackig aus und verlangen teambasiertes Vorgehen. Parallel zur Hauptgeschichte sorgt die Gilde für einen schier unendlichen Nachschub an attraktiven Missionen und liefert euch für viele, wenn nicht sogar hunderte Stunden gute Unterhaltung.

White Knight Chronicles 2 White Knight Chronicles 2 Und wie auch schon im ersten Teil stellen die so genannten Georamen etwas ganz besonderes dar. Mit dem nötigen Kleingeld und zahlreichen im Solospiel gesammelten Baumaterialien - vom einfachem Holz bis hin zu Erzen und Steinen - dürft ihr eine eigene kleine Siedlung erschaffen: Ein virtuelles Zuhause mit angeworbenen Arbeitern und Bewohnern, die für euch tagein, tagaus ackern und eine ordentliche Ernte an weiteren Materialien einbringen. Der Aufbau der kleinen Siedlung kann von der Erstellung einzelner Häuser, über die konkrete Planung der Ordnung und die Erweiterungen mit neuem Land ordentlich viel Zeit in Anspruch nehmen, aber auch richtig viel Spaß machen. Selbst wenn das Internet nicht vorhanden ist, so bietet das Spiel auch offline die Möglichkeit eines Georamas. Doch erst als Lobby für weitere Quests mit Freunden und Bekannten entfaltet die nette Spielerei sein volles Potenzial! Hier trifft man sich, rüstet sich für den kommenden Auftrag aus und beginnt gemeinsam das große Abenteuer.

Meinung

Wertung zu White Knight Chronicles 2 (PS3)

Wertung:

8.0 /10
Pro & Contra
der erste Teil als Bonus zusätzlich auf der Discführt gekonnt die Geschichte von Teil 1 fortsehr umfangreiches Spiel vor allem mit zusätzlichen Aufgabengelungene Sprachausgabe (in Englisch)imposantes Design und riesige, abwechslungsreiche Weltenauch für Neueinsteiger im Genre geeignet (aber mit Teil 1 anfangen!)toller Onlinemoduseinige wenige Neuerungen im Kampfsystemviele neue ItemsRüstungen und Waffen sichtbar am virtuellen Ego
Quereinsteiger werden ohne Erläuterungen ins kalte Wasser geworfensich ständig wiederholende Gegnerartenstupides Kampfverhalten reicht meist zum Sieges ist nicht nötig das Kampfsystem und dessen Möglichkeiten zu meisternindividuelles, nicht kombinierbares Inventar für jeden Charakterabsolut unübersichtliches Menüsystem vor allem im Inventartechnisch nicht gerade überragend, trotz ansprechendem Designswer Teil 1 nicht kennt wird völlig überfordert
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