Immer wieder gibt es jemanden, der sich traut solch einen Murks auf den Markt zu bringen.
Wenn ich groß bin, werde ich eine gute Minispiel-Sammlung ...
Yetisports: Penguin Party Island
Wer sich nicht vom Inhalt in die Flucht schlagen lässt, wird spätestens dank der missglückten Steuerung als auch der einfachen, aber auch verhunzten Grafik das Weite suchen. Die Animationen sind alles andere als flüssig und wer einen Pinguin schon mal live in Aktion erlebt hat weiß, dass die kleinen Kerlchen durchaus für witziges Gehabe gut sind. Doch selbige Geschichten sind bei den gebotenen Figuren in Yetisports: Penguin Party Island nicht zu finden. Auch die Umgebungsgrafiken lassen mehr als zu wünschen übrig und verdeutlichen, was bei rum kommt, wenn sich Entwickler keinerlei Mühe geben. Nintendos Wii mag - im Vergleich mit der Konkurrenz - sicher ein wenig schwächer auf der Brust sein, aber diesen optischen Graus hat die Konsole wahrlich nicht verdient. Matschige Texturen, blasse, verschwommene, "dreckige" Farben, dazu wenig bis gar keine Details sind eine Strafe selbst für hart im nehmende Zocker-Augen. Das die akustische Untermalung dem gesamten Auftritt sozusagen den Todesstoß gibt, da sie nichtssagend, wenig amüsierend und vor allem musikalisch als Endlosschleife ausgefallen ist, fällt in der Konstellation schon nicht mehr ins Gewicht. Das im Mehrspieler bis zu vier Spieler gleichzeitig antreten können, macht den Bock auch nicht mehr fett - zumal damit das gebotene Elend von ca. 30 Minuten auf höchstens eine Stunde ausgedehnt wird.
