Es heißt mal wieder "Sul-Sul!". Die Sims erobern jetzt auch die PSP und sie haben vierbeinige Verstärkung im Schlepptau.
Die Steuerung
Einer der wohl größten Vorteile der PC-Version gegenüber den Konsolenversionen ist mit Sicherheit die Steuerung. Wer es gewohnt ist mit Maus zu spielen, der wird zunächst seine Probleme haben, die Sims plötzlich auf der PSP umherzukommandieren. So sehr sich die Entwickler auch anstrengen, aber an die Maus-Steuerung wird man wohl nie heran kommen. Dennoch hat man sich sehr geschickt angestellt, was die Steuerung angeht. Wie bereits im direkten Vorgänger habt ihr die Möglichkeit aus zwei Varianten auszuwählen. Spielt ganz klassisch mit Pfeil-Cursor und bewegt diesen per Analog-Stick durch die Gegend. "Klickt" damit Gegenstände an und wählt aus wie euer Sim mit diesen interagieren soll. Fazit: Extrem umständlich! Es empfiehlt sich eher die Option vorzuziehen, in der ihr euren Sim direkt mittel Analog-Stick kontrollieren könnt. Schlüpft in die Rolle des Sims und bewegt euch frei in der Wohnung. Das ist sehr viel unkomplizierter. Lauft zu Objekten und wählt aus, was ihr damit anstellen wollt. Auf diese Art und Weise wurde das Problem der Steuerung ganz gut gelöst, aber optimal ist sie leider noch nicht.
Technische Aspekte
Die Sims 2: Haustiere
Im Vergleich zu "Die Sims 2" hat sich hier leider nichts getan. Die Grafik ist noch immer solide und braucht sich nicht zu verstecken, aber man vermisst kleine Verbesserungen gegenüber dem Vorgänger. Die Ladezeiten zwischendurch nerven ziemlich stark. Leider kommt es hier und da zu starken Rucklern, sodass ab und an selbst das ganze Bild kurz einfriert und man sich für einige Sekunden nicht bewegen kann. Ansonsten ähnelt die mobile Version seinem großen Konsolenbruder sehr stark. Die Tiere sind gut gelungen und sehen teilweise auch wirklich putzig aus. Auch das Bellen oder Miauen klingt realistisch. Was an den Sims Spielen allerdings schon immer besonders war, ist die Sprachausgabe. Alle Leute reden "Simlisch". Selbst die Lieder aus dem Radio sind in dieser ganz eigenen Sprache gesungen. Dieses Mal gibt es sogar einige Lizenz-Songs. Allen voran die "Pussycat Dolls" mit ihrem Hit "Don't cha" auf "Simlisch". Klingt äußerst lustig. Ansonsten das altbekannte Bild. Melodien, die dezent im Hintergrund vor sich hin dudeln und das eifrige Treiben der Sims begleiten. Nicht nervig, aber auch nicht gerade sensationell.
