Anno 117 gespielt: Das erwartet euch in der keltischen Provinz Albion

Special Viktor Eippert
Anno 117 gespielt: Das erwartet euch in der keltischen Provinz Albion
Quelle: PC Games

Auf der Gamescom kann man in Anno 117 endlich die keltische Provinz Albion ausprobieren - und die spielt sich anders, aber auch sehr gut. Kann bitte schon November sein?

Liebe Annoholiker, es ist bald soweit - wir näheren uns schnellen Schrittes dem Release von Anno 117! Nicht mal mehr drei Monate müssen wir warten, bis die Reise ins Antike Rom am 13. November 2025 in ihrem vollen Umfang am PC, der PS5 und auf Xbox Series losgehen kann. Und um euch die Wartezeit bis dahin nochmal zu verkürzen, geben wir euch heute einen Einblick in die keltische Provinz Albion.

Die konnten wir in der Gamescom -Demo schon eine Stunde lang erschließen und waren richtig traurig, als uns ein Zeitlimit zum Neustarten gezwungen hat. Wie sich Albion von der anderen Provinz Latium unterscheidet und was wir sonst so beim Spielen herausgefunden haben, verraten wir euch in dieser Vorschau.

Doch erstmal zur Erinnerung: Anno 117 (jetzt kaufen 50,13 € ) ist der erste Teil, bei dem wir direkt zu Spielstart schon eine wichtige Entscheidung treffen müssen. Denn diesmal dürfen wir frei wählen, in welcher der beiden Provinzen wir starten wollen. Wir können einerseits im römischen Latium loslegen. Dort herrscht mediterrane Stimmung, die Farbpalette ist etwas knalliger und die Inseln sind unseren bisherigen Spieleindrücken nach weitläufiger.

Dort werden Oliven und Wein angebaut, mit Aquädukten versorgen wir unsere anspruchsvollen Bürger mit Wasser und große Prunkbauten wie Theater oder das Kolosseum locken schaulustige Leute an. Wenn ihr mehr über Latium erfahren möchtet, lest ihr euch am besten unsere XXL-Vorschau zu Anno 117 vom Mai durch oder seht euch das Video auf unserem YT-Kanal an. Da gehen wir sehr ausführlich auf viele Kernaspekte von Anno 117 ein. Diesmal konzentrieren wir uns aber ganz auf die andere Provinz: das keltische Albion.

Empfohlener redaktioneller Inhalt [EMBED_URL] An dieser Stelle findest du externe Inhalte von [PLATTFORM]. Zum Schutz deiner persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn du dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigst: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Externe Inhalte Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Wilde Lande: Albion

In Albion herrscht direkt eine ganz andere Atmosphäre. Nebel und Regen tauchen die Gebiete häufiger in einen grauen Schleier. Die Inseln sind bergiger, verwinkelter, bieten spürbar weniger Bauland und wirken allgemein wilder. Und vor allem gibt es nur hier Marschgebiete. Die stehen anfangs zwar unseren Bauambitionen im Weg, dienen aber auch als Nährboden für viele der einzigartigen Produktionsketten Albions.

Die starken Unterschiede zu Latium fallen schon nach ein paar Minuten auf, wenn es an die Versorgung der Wanderer geht. Das sind die keltischen Einwohner der geringsten Stufe. Während sich die ersten Einwohner in Latium mit Sardinen und Haferbrei die Bäuche vollschlagen, bevorzugt man in keltischen Landen Muscheln und Aale. Den Muschelsammler bauen wir natürlich an die Küste - klar, kein Anno ohne Fischer oder eine Abwandlung davon zum Start.

Wenn wir dem keltischen Pfad folgen, siedeln wir für Stufe 2 die Schmiede an. Quelle: PC Games Wenn wir dem keltischen Pfad folgen, siedeln wir für Stufe 2 die Schmiede an. Auch der Aalfänger ist ein Fischereibetrieb, allerdings im Landesinneren. Denn Aale gibt es nur im Sumpfgebiet. Und dort können wir wegen des Untergrunds auch nicht einfach mal eben Straßen reinzimmern. Da dienen unseren Leuten stattdessen Holzstege als Transportwege für die Marktkarren, wodurch der Start in Albion noch einen Ticken erschwert wird durch den höheren Holzbedarf.

Ebenfalls im Sumpfgebiet müssen wir als nächstes Schilf anbauen, um den da zu Schuhwerk für unsere Leute zu verarbeiten. Dafür legen wir wie gewohnt Felder an, die wir frei aufteilen können, solange sie an das Hauptgebäude angrenzen. Später können wir auch Vieh dort züchten und andere Sumpf-exklusive Dinge anbauen. Oder aber wir erschließen das wilde Land ganz im römischen Geist und legen die Sümpfe sogar trocken. Ihr wisst schon, um mehr Platz zu haben für mehr römischen Lebensstandard.

Römischer oder keltischer Pfad?

Und damit sind wir schon mitten in der nächsten wichtigen Entscheidung, die man in Anno 117 treffen muss und die zu den größten Besonderheiten von Albion zählt: Wir müssen uns überlegen, welchen Entwicklungspfad wir mit unserer Bevölkerung beschreiten möchten. Respektieren wir die lokale Kultur und entwickeln die Bevölkerung zu Schmieden und später Ältesten weiter? Oder romanisieren wir Albion und sorgen dafür, dass sich römisch-keltische Mercantoren ansiedeln, die später zu Adeligen aufsteigen?

Bildergalerie

Beide Pfade haben verschiedene Vorteile und schalten für sie exklusive Bedarfsgüter frei. Mit Mercantoren können wir zum Beispiel mehr Wissen erzeugen und verschiedene Silberwaren herstellen. Außerdem können wir später über diesen Pfad die Sümpfe trockenlegen. Wählen wir dagegen die Schmiede, stärken wir den Glauben im Volk und müssen uns unter anderem um Käse und Bier kümmern. Auch welche öffentlichen Dienste unsere Leute erwarten, ändert sich entsprechend.

In unserem kurzen zweiten Durchlauf haben wir für die Schmiede zum Beispiel ein Freizeitgelände errichtet, bei dem keltischer Mehrkampf praktiziert wird. Mercantoren wollen dagegen genauso wie ihre Cousins in Latium einen Grammaticus für ihre Bildung. Ein cooles Detail ist auch, dass wir beim keltischen Weg andere Baumaterialien brauchen, um dem anderen Baustil gerecht zu werden.

  1. Seite 1 Albion, die zwei Pfade
  2. Seite 2 Imperator, NPCs, Verbesserungen, Öffentliche Demo
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 06/2026 play5 06/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk