Während die anderen noch davon träumen, zeigen uns die Ubisoft Montreal Studios was mit NextGen wirklich gemeint ist.
Assassin's Creed
Ebenfalls ein großes Lob verdient die Soundkulisse, die von der deutschen Synchronisation bis hin zur Musikuntermalung wirklich hervorragend ausgefallen ist. Bis auf wenige Ausnahmen wirken die Sprecher alle sehr engagiert und so, als ob sie auch wüssten worüber sie da schwadronieren. Unterstützt wird das Ganze von vielen, differenzierten Hintergrundgeräuschen, sowie den ebenfalls recht häufigen Systemsounds des Animus, der uns ständig zur Seite steht. Da hören wir wie das Wasser im Brunnen plätschert während der Adler über uns kreischt und vom Marktplatz die Stimmen der Bürger herüberschallen. Währendessen setzt langsam die Hintergrundmusik ein, die nicht selten das Gesehene so gut unterstützt, dass ganze Gemälde in unserem Kopf entstehen. So begleiten uns sanfte Ambient-Sounds während wir auf unserem Pferd dem Sonnenuntergang entgegenreiten, während uns schrille Steeldrums im Kampf unterstützen.
An Röhrenfernsehern kämpft auch Assassin's Creed, wie viele andere PS3-Spiele, mit dem bekannten Kanten- und Texturflimmern, sowie dem fehlenden 60 Hertz-Mode. Am HD-Screen jedoch erstrahl Assassin's Creed in voller Pracht und ist optisch praktisch nicht mehr von der Xbox 360 Variante zu unterscheiden. Auch die Framerate ist angenehm hoch und bricht nur ganz selten etwas ein. Einzig etwas unschön ist, dass sich der Titel schon mal während des Ladens aufhängt, wobei die PS3 nicht komplett einfriert, auch das Spiel reagiert noch auf Steuerungsbefehle, aber die Ladesequenz endet einfach nicht und das Spiel geht nicht mehr weiter.
