Arkham Asylum war gestern, Arkham City ist heute: Hier erleben wir Batman und Catwoman in absoluter Bestform!
Katz und Fledermaus
Quelle: Videogameszone
Batman: Arkham City
Wart ihr in Arkham Asylum stets im Fledermaus-Kostüm unterwegs, schlüpft ihr dieses Mal auch in die Rolle von Catwoman alias Selina Kyle. Während die flinke Dame schon von Beginn an als Download-Code im Spiel enthalten ist werden Robin und Nightwing erst am 22. November aktiv ins Geschehen von Arkham City eingreifen. Doch auch die bisher gebotene Mixtur sorgt für charmante Abwechslung in spannenden Momenten der Haupthandlung. Neben hautengem Kostüm aus widerstandsfähigem Material spielen sich beide Charaktere merklich unterschiedlich. Während wir als Batman jedes auch nur erdenkliche High-Tech-Spielzeug bedienen dürfen setzt Catwoman auf herkömmlichere Gegenstände wie ihre charakteristische Peitsche, welche die schnelle Fortbewegung über den Dächern der Stadt im Vergleich zu Batmans Greifhaken etwas umständlicher macht. Auch in ihrer Gesinnung verfolgen beide ziemlich unterschiedliche Ziele. Während Catwoman wie eine Elster von allem was wertvoll zu sein scheint angezogen wird, lässt Batman den edelmütigen Ritter der Gerechtigkeit raushängen und widersteht jeder Versuchung. Der größte Unterschied liegt jedoch im Kampf. Sind wir mit Batman durchaus gelenkig und mit ordentlich Wucht und Dynamik am Werk, kennt die Katzendame nur den Kampfturbo. Mit irrsinniger Geschwindigkeit und akrobatischen Einlagen wie einer Kopfschere oder Drehkicks die glatt aus dem Kampfsport Capoeira stammen könnten wird den bösen Kerlen das Handwerk gelegt.
Bat-Gefecht
Quelle: Videogameszone
Batman: Arkham City
Wie bereits erwähnt geht es im neuesten Batman-Game richtig offen zur Sache. Die Beschränkung auf den Hof und die verschiedenen Anstalten des Arkham Asylum ist vorbei, es lebe die Freiheit von Arkham City. Mit einer Größe die der fünffachen Fläche von Arkham Island entspricht wird Batman nun endlich ein angemessener Spielplatz für seine Fähigkeit geboten. Prinzipiell wurde das Spielgeschehen aus dem Vorgänger übernommen. Noch immer gilt es dem Verbrechen das Handwerk zu legen, egal ob nun der Chef oder nur der Handlanger gegenüber steht. Und dazu habt ihr beinahe an jeder Straßenecke Gelegenheit. Wache schiebende Kleinkriminelle die von den großen des Business angeheuert wurden sind die Steine, die den Weg zum Ziel pflastern. Immer mit dabei: Das FreeFlow-Kampfsystem. Stehen wir also einer Gruppe von Rüpeln gegenüber zückt Batman kurzerhand seine Fäuste und schon geht die Post ab. Wer den Vorgänger gespielt hat wird sofort mit der Steuerung vertraut sein: Mit der X- beziehungsweise Viereck-Taste setzt ihr Schlagkombinationen, mit der Y- respektive Dreieck-Taste bringt ihr einen Konter an, der sich genau dann anbietet, wenn über dem Kopf des Feindes leuchtende Blitze erscheinen. In Kombination mit gezielten Stick-Bewegungen springt Batman von einem Gegner zum anderen sodass Komboreihen mit zwanzig oder gleich dreißig Treffern in Serie kein großer Akt sind.
Quelle: Warner Bros.
Batman: Arkham City
Wollt ihr euren Gegner überraschen, könnt ihr ihn auch aus luftiger Höhe anvisieren und euch dann wie ein Falke auf die Beute stürzen. Neuerdings kann Batman auch seinen Umhang als Waffe einsetzen. Auf Knopfdruck wird der Gegner paralysiert und lässt euch so zu einer schnellen und harten, als "Niederschlag" bezeichneten, Schlag-Kombo ansetzen, die meist erst im zweistelligen Bereich vollendet ist. Der oben links im Bildschirm eingeblendete Kombozähler ist dabei elementar, denn dieser verschafft euch nach dem Kampf wichtige Erfahrungspunkte je nachdem wie treffsicher und variantenreich ihr zu Werke gegangen seid.
Batman in the making
Quelle: Warner Bros.
Batman: Arkham City
Diese Erfahrungspunkte können wir dann in die Weiterentwicklung unserer Spielcharaktere investieren. Dabei gilt: Egal ob ihr Catwoman oder Batman steuert und Erfahrungspunkte sammelt, könnt ihr diese entweder dem gerade gesteuerten Charakter zukommen lassen, oder für den jeweils anderen neue Dinge freischalten. Die Updates können in den Kategorien Ausrüstung, Kampf und Batsuit in beispielsweise verbesserte Panzerung, neue Moves wie kritische Treffer, oder stärkere Konterattacken sowie in erweiterte Fähigkeiten für unsere Gadgets wie die Schall-Funktion für den Batarang stecken. Catwoman hat anders als Batman im Ausrüstungsmenü leider nur eine sehr überschaubare Featureliste, die man recht schnell komplett hat. Das liegt wohl auch daran, dass man nur für vier Missionen in den hautengen Lederanzug der kurvigen Lady schlüpft und ansonsten mit der Fledermaus Gotham City sicher macht.
