Strauss Zelnick bestätigt, dass Civilization 7 unter den Erwartungen startete. Trotzdem setzt Take-Two auf die bewährte Langzeitstrategie der Reihe.
Civilization 7 ist seit Februar 2025 für PC, PS5, PS4, Xbox Series X/S, Xbox One und Switch erhältlich. Die Switch-2-Version erschien am 5. Juni 2025 pünktlich zum Launch der neuen Nintendo-Konsole. Der Start verlief allerdings holpriger als erwartet. Die neueste Ausgabe der traditionsreichen Globalstrategie-Serie von Firaxis Games kämpfte zum Launch im Frühjahr 2025 sowohl mit spielerischen als auch technischen Problemen, die den Spielspaß trübten.
Besonders auf der PS5 sorgten Performance-Mängel für Unmut. Sony erstattete in einigen Fällen sogar den Kaufpreis. Trotz mehrerer Updates in den Folgemonaten bestätigt Strauss Zelnick, CEO von Take-Two Interactive, dass der Start schwächer ausfiel als bei den Vorgängern. Wie sieht also die Strategie aus?
Civilization 7: Langfristige Pläne für den Erfolg
Zelnick betont, dass es für eine finale Einschätzung noch zu früh sei. Civilization sei traditionell ein Titel, der über die Zeit an Popularität gewinnt. "Ich denke, das Entscheidende ist, dass sich Civilization schon immer langsam zu einem Erfolg entwickelt hat", so der CEO im Gespräch mit IGN. Er verweist auf die "Long-Tail"-Strategie, bei der kontinuierliche Updates und Erweiterungen den Titel über Jahre relevant halten.
Für Civilization 7 (jetzt kaufen 30,67 € / 64,99 € ) plane man daher eine umfangreiche Post-Launch-Unterstützung, die den Titel langfristig im Markt etablieren soll. Zelnick ist überzeugt, dass das Spiel "seinen Platz im Pantheon der Civilization-Reihe auf sehr erfolgreiche und glaubwürdige Weise einnehmen" wird.
Holpriger Release und erste Verbesserungen
Im Vergleich zu Civilization 5 und Civilization 6 schnitt der neue Teil bei den Spielerbewertungen schlechter ab, wie unter anderem die Steam-Wertungen zeigen. Laut Zelnick habe das Feedback aber auch verdeutlicht, dass die Post-Launch-Updates von Firaxis bereits für eine deutlich bessere Spielerfahrung sorgen.
Die Entwickler führten zahlreiche Balance-Anpassungen, Performance-Optimierungen und Bugfixes ein, um die technischen Probleme zu entschärfen. Trotzdem bleibt der Weg zur Rückeroberung der Fan-Gunst eine Herausforderung. Wie seht ihr es? Glaubt ihr an die Visionen des Take-Two-CEOs? Schreibt es uns gern in die Kommentare.
Quelle: IGN
