Civilization 7: Tipps für Zeitalterwechsel, Städte, Kämpfe und mehr - perfekt vorbereitet für den Release!
Tipp
Mit Civilization 7 gehen die Entwickler neue Wege - und das heißt auch, dass es viele Dinge zu beachten gibt, die diesmal anders funktionieren. In unserem Guide geben wir euch hilfreiche Tipps für Anfänger und erfahrene Spieler.
Nach über acht Jahren Wartezeit erscheint am 11. Februar 2025 mit Civilization 7 endlich der neuste Teil der langjährigen Strategiereihe. Und der macht vieles anders als die Teile vor ihm. Arbeitereinheiten gibt es nicht mehr, Siedlungen sind in Städte und Gemeinden unterteilt und die größte Änderung sind natürlich die Zeitalterwechsel. Was alles neu ist und wie gut das umgesetzt wurde, erfahrt ihr in unserem riesigen Mega-Test zu Civ 7. Und damit ihr besten vorbereitet seid für eure Herrschaft, geben wir euch in diesem Guide nützliche Tipps, die wir gern direkt zu Spielbeginn gewusst hätten.
Städte und Gemeinden
Jede von euch gegründete Siedlung nach der erste ist zunächst eine Gemeinde. Gemeinden können keine Gebäude bauen und all ihre Produktion wird in Gold pro Runde umgewandelt. Das heißt aber nicht, dass Gemeinden nicht trotzdem sehr wichtig sind.
Wandelt Gemeinden nicht überhastet in Städte um, denn als Gemeinde wachsen sie deutlich schneller und können so hilfreiche Rohstoffe früher bekommen. Wenn ihr genug Geld zur Verfügung habt, solltet ihr Gemeinden außerdem mit ein paar grundlegenden Gebäuden wie Kornspeichern, Fischereimolen oder Schrotmühlen unter die Arme greifen. Dadurch wachsen sie dann noch schneller.
Wenn eure Gemeinden dann auf alle wichtigen Felder expandiert sind und etwa 12 bis 20 Einwohner haben, solltet ihr entscheiden, ob ihr sie zu einer Stadt umwandelt oder ihr eine Spezialisierung verpasst. Lauter Städte zu haben, ist nicht nur sehr teuer, es schränkt euch sogar ein.
Denn spezialisierte Gemeinden versorgen eure Städte mit Nahrung und euer Reich mit Gold, Forschung, Kultur und mehr. Durch die Spezialisierung wächst eine Gemeinde zwar deutlich langsamer, aber im Gegenzug erhält sie einen sehr starken Bonus. Überlegt euch also, welche Spezialisierungen für eure Strategie Sinn machen - im Zweifel ist mehr Nahrung immer gut, vor allem in Gemeinden mit vielen Bauernhöfen, Plantagen und Fischern.
Versucht ansonsten grob ein Verhältnis von 1:1 zwischen Gemeinden und Städten zu haben. Bei zu vielen Städten leidet das Wachstum. Bei zu vielen Gemeinden fehlen euch Möglichkeiten, um wichtige Gebäude zu bauen, die man nur in Städten errichten darf.
Wie teuer die Umwandlung von einer Gemeinde zu einer Stadt ist, hängt übrigens von zwei Faktoren ab: Je mehr Einwohner eine Gemeinde hat, desto weiter sinkt der Preis. Gleichzeitig wird die Umwandlung insgesamt teurer, je mehr Städte ihr bereits in eurem Reich habt - bis zu einem Maximum von 1.000 Goldstücken.
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Das müsst ihr über Zeitalterwechsel wissen
In einer kompletten Partie Civ 7 spielt ihr nacheinander drei Zeitalter: Antike, Erkundung, Moderne. Wann der Wechsel ins nächste Zeitalter erfolgt, sehr ihr am Zeitalterfortschritt oben links in der Ecke. Jedes Mal, wenn ein Spieler zum ersten Mal einen Meilenstein in einem der vier Vermächtnispfade erreicht, werden einige Punkte zum Fortschritt dazugerechnet. Außerdem, wenn ein Spieler ausgelöscht wird, wenn jemand Zukunftstechnologien erforscht und für Fortschritt in der Forschung und Kultur allgemein.
Die Veränderungen nach einem Zeitalterwechsel sind weitreichend und manche davon sind nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Das sind die wichtigsten Dinge, die beim Zeitalterwechsel passieren:
- Alle normalen Gebäude, die nicht als "zeitlos" markiert sind, verlieren ihre Nachbarschafts- und Spezialistenboni. Das heißt, das Gebäude wie eine Bibliothek, ein Verlies oder ein Hafen in künftigen Epochen nur noch ihre Basiswerte an Produktion geben. Sie sind also nicht direkt wertlos, stinken aber deutlich ab im Vergleich zu neuen Gebäuden der aktuellen Epoche.
- Alle übernommenen Einheiten aller Spieler werden kostenlos auf die Basisstufe der neuen Epoche verbessert. Welche Einheiten überhaupt übernommen werden, hängt von ein paar Regeln ab. Zivilisten werden nie übernommen. Belagerungswaffen und Schiffe werden nur ab der Erkundung übernommen. Außerdem muss "Platz" da sein. Alle Eure Heerführer und Marinekommandanten werden mit Einheiten aufgefüllt. Zudem bekommt ihr eine Hand voll Truppen je Zeitalter als Garnisonstruppen in euren Siedlungen. Falls ihr übrigens gar keine Einheiten oder sehr wenige zum Ende eines Zeitaltert habt, erhaltet ihr sogar einen Schwund kostenlose Truppen im nächsten Zeitalter.
- Alle laufenden Kriege und Allianzen werden beendet. Allerdings merken sich eure Mitspieler, wenn ihr im Zeitalter davor gute oder schlechte Beziehungen hattet.
- Alle beschädigten Infrastrukturen und Gebäude werden kostenlos repariert.
- Alle Feldverbesserungen durch Naturkatastrophen werden entfernt.
- Alle Stadtstaaten und Stämme aus der Epoche werden entfernt und in Runde 2 des nächsten Zeitalters erscheinen neue neutrale Stämme.
- All eure Städte werden zu Gemeinden zurückgestuft, mit Ausnahme eurer alten und eurer neuen Hauptstadt. Deshalb lohnt es sich auch immer, die Hauptstadt beim Zeitalterwechsel zu verlegen, weil ihr dann direkt eine Stadt mehr habt.
- Alle Spezialisierungen von Gemeinden werden zurückgesetzt, sodass ihr sie neu spezialisieren könnt.
Außerdem könnt ihr beim Anbruch eines neuen Zeitalters sogenannte Vermächtnisse wählen, also Vorteile. Welche ihr zur Wahl habt, hängt von den erreichten Meilensteinen im vorherigen Zeitalter ab. Darunter gibt es auch Goldene-Zeitalter-Boni, die z.B. die Wirkung von manchen Gebäuden in neue Zeitalter hinaus verlängern. So könnt ihr euch einen guten Startbonus für die neue Zeit sichern.
Quelle: PC Games
Beim Zeitalterwechsel wählt ihr Vermächtnisse aus, um Vorteile in der nächsten Zeit zu erhalten.
Wachstum und Spezialisten
Weil es keine Arbeiter mehr gibt, baut ihr euer Land in Civ 7 nun anders aus. Immer, wenn eine Stadt um einen Einwohner wächst, könnt ihr mit ihm entweder ein Feld mit einer ländlichen Verbesserung (Bauernhöfe, Minen, Jagdlager, etc.) erschließen. Oder, sobald ihr die Währung erforscht habt, einen Spezialisten in einem Bezirk platzieren.
Die Erweiterung mit Infrastruktur ist dabei sehr simpel: Ihr wählt einfach das gewünschte Feld und es wird sofort ausgebaut. Wie viele Rohstoffe ihr dann erhaltet, hängt vom Grundertrag des Hexfelds ab und den Boni durch Lagerhausgebäude wie dem Kornspeicher, dem Sägewerk und so weiter. Außerdem erhaltet ihr euren Einwohner wieder zurück, falls ihr eine ländliche Verbesserung mit einem Gebäude oder Wunder überbaut. Ihr dürft ihn dann direkt auf einem anderen Feld wieder ansiedeln.
Spezialisten funktionieren etwas anders. Die könnt ihr nur auf bestehende Bezirke platzieren - also auf Felder, auf denen mindestens ein Gebäude steht. Spezialisten kosten Nahrung und Zufriedenheit als Unterhalt, geben euch im Gegenzug aber Forschung, Kultur und einen von den Gebäuden abhängigen Bonus. Wenn ihr also einen Spezialisten auf ein Handelsgebäude setzt, das aktive Nachbarschaftsboni hat, dann erhaltet ihr zusätzlich mehr Gold durch den Spezialisten.
Wichtig dabei ist: Spezialisten bleiben für das gesamte Spiel auf den Feldern erhalten, gewähren ihren Bonus aber nur, wenn es entweder zeitlose Gebäude sind, oder Gebäude aus der aktuellen Epoche. Solltet ihr Spezialisten auf Felder haben, deren Gebäude veraltet sind, schlummern sie sozusagen, bis ihr ihnen ein aktuelles Gebäude dort hinbaut. Daher gewähren euch in der Erkundung und Moderne manche Felder beim Bau von Gebäuden viel höhere Boni als andere. Weil dort ansässige Spezialisten für einen Boost sorgen.
Außerdem unterscheidet das Spiel für manche Effekte und Boni zwischen Bezirken und Vierteln (bzw. Quartieren). Als Bezirk gilt jeder Bereich einer Stadt, wo mindestens ein beliebiges Gebäude steht. Viertel sind dagegen Bezirke, in denen zwei Gebäude stehen, die entweder zeitlos sind oder aus der aktuellen Epoche.
