Crysis 2 im Gamezone-Test

Test Sandro Odak

Crysis 2 ist da und es ist geil! Wir haben das German Wunderkind auf Herz und Nieren getestet. Ob es unsere Erwartungen erfüllt?

Steuerung für Konsole optimiert

Insgesamt wurde die Steuerung von Crysis 2 stark entschlackt und vereinfacht. Im Gegensatz zum letzten Teil, muss das Spiel nun immerhin auf Konsolen und damit auch mit Pads funktionieren. Vor allem die Vereinfachung der Anzugfähigkeiten macht das ganz angenehm. Am PC werden Unsichtbarkeit und Panzerung mit Q und E aktiviert, sind also direkt im WASD-Raster untergebracht.

Eigens entwickelter Mehrspieler

Crysis 2 Crysis 2 Beim Mehrspieler-Modus gab man sich besonders Mühe und hat diesen nicht von der Muttergesellschaft in Deutschland programmieren lassen, sondern ihn bei Crytek UK entworfen. Im Vergleich zum Vorgänger geht es da sehr viel bodenständiger zu, große Fahrzeugschlachten gibt es nicht mehr. Dafür aber hat man aus Battlefield: Bad Company 2 gelernt: Der Spieler steigt in 50 Stufen auf und schaltet nacheinander Waffen, Klassen und neue Modi frei. Interessant: Manche Spielmodi sind so hochklassigen Spielern vorbehalten, was auch ein Ansporn ist, immer weiterzuspielen. Insgesamt aber wirkt der Einstieg eher trocken: Team- und Einzeldeathmatches gibt es in mehreren Ausführungen mit unterschiedlichen Regeln, mehr kommt erst später dazu.

Meinung

Wertung zu Crysis 2 (PS3)

Wertung:

8.8 /10
Pro & Contra
krasse Optik, wunderschöne Übergänge aus dunklen Innenlevels in lichtgeflutete AußenarealeStory knüpft indirekt an Vorgänger anmit 10 bis 13 Stunden im SP ordentlicher Umfangverbesserter Nanosuit durch einfachere Bedienungpackend inszeniertPlot reich an StorytwistsGegner nun sehr viel dynamischer als im VorgängerAtmosphäre im halbzerstörten New York ist fast gruseligvier happige Schwierigkeitsgrade, die man im laufenden Betrieb verändern kannauf Langzeit-Spielspaß ausgelegtes MP-System, das auf Freischaltungen und Levelaufstieg basiertSuch- und Sammeltrieb nach den besten Waffenupgrades
so unglaublich viele kleine Fehler, wie etwa schwebende Objekte und Leichen, Gegner in Wänden, Clipping und Skriptfehler zerstören die dichte Atmosphäreleichte Framedrops auf PS3 und Xbox 360 bei schnellen BewegungenZivilbevölkerung wird emotional viel zu wenig eingebunden, man kommt sich dauernd distanziert, vielleicht sogar deplatziert vorIm Prinzip nur fünf Gegnersorteneinige Funktionen des Nanosuit werden so gut wie nie benutzt und sind dadurch eigentlich überflüssighäufig fühlt man sich durchs Missionsdesign zwar frei, ist aber im Prinzip in einem Schlach gefangenmanche Steueroptionen werden nicht näher erklärt... Sucht einfach mal nach dem Raketenwerfer:)
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