Destiny tritt in große Fußstapfen: Der Online-Shooter von Bungie, den Erfindern der Halo-Reihe, ist eine der teuersten Entwicklungen aller Zeiten. Warum unsere hohen Erwartungen an ein Shooter-MMORPG dieser Güteklasse trotzdem nicht erfüllt wurden, verraten wir euch im Test.
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Ausblick: Ein DLC-Fest
Destiny endet nicht mit Level 20. Destiny endet vermutlich auch nicht mit Level 30. Irgendwann kommen Levelcap-Erhöhungen, da bin ich mir sicher. Eigentlich fühlt sich der Shooter an, wie die kostenlose Basis-Version eines Free2Play-MMOs, das von jetzt an für den coolen Kram Geld verlangt. Mit dem Unterschied, dass Destiny zwischen 60 und 110 Euro gekostet hat. Mit den in Zukunft erscheinenden DLCs wird Destiny bestimmt zum Content-Wunder. Doch die Verkaufsversion ist einfach zu mager. Am Ende bleibt mir das Gefühl, dass Bungie einfach nicht fertig wurde und die Verkaufsversion halt mit nur der Hälfte des geplanten Inhalts in den Handel brachte. Ich will das nicht verurteilen – wenn schnell genug und regelmäßig Content nachkommt, hält einen der Koop-Shooter bei der Stange. Das muss aber bereits jetzt passieren, nicht erst in ein paar Wochen und Monaten. Die meisten Day-One-Spieler sind nämlich mit ihrem "MMO-Shooter" schon fertig und warten nun auf Nachschub.
Disclaimer: Wir haben Destiny von zwei Autoren auf der Playstation 4 jeweils knapp 20 Stunden bis zum Endgame testen lassen. Die Wertung bezieht sich auf den Auslieferungszustand. Sollte Bungie in den nächsten Wochen und Monaten neue Inhalte nachliefern, behalten wir uns einen Nachtest vor.
