Ein Höhenflug im Linzenzhimmel oder wieder ein gewaltiger Absturz in qualitativ niedrige Ebenen?
Der Kampf der Eulen
Die Legende der Wächter
Die Story umfasst insgesamt fünf vor allem auch optisch abwechslungsreiche Ebenen angefangen von Wäldern, über eisige Schneewüsten bis hin zu Lava durchfluteten Gegenden. Grafisch sieht der Titel ja nicht sonderlich gut aus, vor allem weil die Felsen immer wieder gleich daher kommen und die gegnerische Schar eher an Klonfeinde erinnert. Das ganze wurde in insgesamt 25 einzelne Missionen aufgeteilt. Diese reichen von einfachen Aufklärungsflügen, in denen man unbemerkt den bösen Reinsten hinterher jagt, über kämpferische Belagerungen feindlicher Linien mit großflächigen Angriffen auf deren Verteidigungsanlagen bis hin zu Missionen, in denen man wehrlose Jungeulen oder das Löschteam aufgrund eines ausgebrochenen Feuers zu Beschützen hat. Vor allem letzteres hat es meist in sich, weil man bezüglich der dümmlichen KI der unerfahrenen Eulen und Kämpfer bisweilen hilflos den Feinden ausgeliefert ist und manchmal nur mit etwas Glück das Abenteuer übersteht.
Die Legende der Wächter
Nur selten winkt in diesem Fall beim ersten Versuch eine Goldmedaille, welche je nach Aufgabe für das Unterbieten einer Zeit, retten einer bestimmten Anzahl an Eulen oder ähnliches pro Mission vergeben wird. Das alles klingt nun nach einer Menge Spaß und den werden weniger anspruchsvolle und vor allem auch jüngere Spieler sicherlich haben, da sich ab und an auch witzige Minispiele wie ein Wettrennen sowie zahlreiche freischaltbare Extras und Bonusmissionen den Alltag auflockern. Das Abenteuer findet aber leider auch nach etwa sechs Stunden schon sein Ende. Danach gibt es weder einen Mehrspielermodus, noch sonstige Dinge, welche einen wirklich vor den TV fesseln können - einzig allein für gierige Spieler die Erfolge auf der Xbox 360 oder der Playstation 3.
