Disciples: Domination im Test - Der Thronraum sorgt für neue Würze im Herrscherleben
Test
Unser Test zu Disciples: Domination liefert alle Stärken und Schwächen im Überblick. Wir schauen auf das neue Feature des Thronraums und die taktischen Schlachten.
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Ein neues Element in der Hauptstadt ist der Thronraum. Hier müssen wir uns den Problemen des Reichs widmen, indem wir uns der Beschwerden der Bevölkerung annehmen. Davon gibt es drei verschiedene Typen. Story-Beschwerden sind für den Fortgang der Hauptgeschichte unerlässlich. Mit Erkundungsbeschwerden lösen wir kleinere Probleme, auf die wir beim Erkunden der Spielwelt aufmerksam werden.
Dann gibt es noch die zufällig generierten Krisen, die in erster Linie dazu dienen, unseren Ruf bei den verschiedenen Fraktionen zu verbessern. Oft stehen uns dabei drei bis vier Lösungsmöglichkeiten mit unterschiedlicher Auswirkung auf unser Ansehen zur Auswahl. Diese Optionen kosten in der Regel auch einen guten Batzen Rohstoffe. Aber selbst, wenn wir uns nicht immer die teuerste und damit ergiebigste Lösung leisten wollen, ist es im Verlauf des Spiels kein Problem, alle Fraktionen auf den maximalen Ruf zu bekommen.
Daneben ist die Schmiede ein wichtiges Gebäude, besonders um Elementarsplitter zu verschmelzen und damit zu verbessern. Diese Gegenstände können nämlich nicht nur Avyanna und ihre Gefährten, sondern auch alle anderen normalen Einheiten ausrüsten. So lässt sich zusammen mit der Ausrüstung der Königin sehr gezielt eine Armee passend zum eigenen Spielstil zusammenstellen.
Quelle: PC Games
Zu Beginn eines Kampfes bearbeiten wir die Startformation unserer Kämpfer. Neben den Gegnern müssen wir dabei auch mögliche Hindernisse beachten (schwarze Felder).
Taktische Schlachten
Das ist auch nötig, denn Kämpfe wirft uns das Spiel mehr als genug entgegen. Die finden wie gewohnt in rundenbasierten Taktikkämpfen auf gesonderten Hexfeld-Schlachtfeldern statt. Zu Beginn stellen wir unsere Schlachtformation auf, die aus bis zu zehn aktiven Einheiten bestehen kann. Dabei müssen wir mögliche blockierende oder verlangsamende Hindernisse in Betracht ziehen.
Unsere Armee besteht aus Avyanna selbst, die als Nephelim unser mächtigster Kämpfer ist, sowie einigen ihrer Gefährten. Das sind storyrelevante Charaktere, die sich im Verlauf unseres Abenteuers unserer Sache anschließen. Neben neuen Figuren dürften Kennern des Vorgängers ein paar Gesichter auch bekannt vorkommen. Leider wurde die Zahl der Begleiter von neun auf fünf deutlich reduziert. Auch die Gesprächsoptionen mit den Gefährten abseits der Handlung wurden in der Hauptstadt gefühlt auf ein Minimum reduziert. Ein sehr bedauerlicher Rückschritt.
Quelle: PC Games
Welche Einheiten wir in unsere aktive Armee aufnehmen können, bestimmt unser Führungsstärkewert. Je besser ein Trupp, umso mehr Führungsstärke beansprucht er.
Der Rest unserer Kampf-Formation wird mit normalen Einheiten aufgefüllt, die wir von den fünf Fraktionen rekrutiert haben. Dabei müssen wir jedoch auf unsere Führungsstärke achten. Alle Einheitentypen sind entsprechend ihrer Stärke in vier Ränge unterteilt. Je höher der Rang einer Einheit, umso mehr Führungsstärke kostet es, diese in die Aufstellung zu beordern. Die Armee einfach nur mit den stärksten Truppen zu füllen, funktioniert also nicht.
Mit dabei sind auch wieder die drei sogenannten "Zweite Reihe"-Plätze. Darin stellen wir weitere Kämpfer auf, die zwar nicht aktiv auf dem Schlachtfeld beteiligt sind, aber mit ihrer speziellen Backline-Fähigkeit unsere Truppen unterstützen. So heilt zum Beispiel eine Priesterin des Imperiums einmal pro Runde unsere am stärksten verwundete Einheit.
Quelle: PC Games
Eine Priesterin in unserer zweiten Reihe löst ihre Spezialfähigkeit aus und heilt unsere Einheit mit den wenigsten Lebenspunkten.
Zu Beginn des Kampfes wird die Zugreihenfolge anhand der Initiative-Werte aller Beteiligten ermittelt. Für unsere Aktionen stehen drei verschiedene Arten von Aktionspunkten zur Verfügung, über die aber nicht jede Einheit verfügen muss. Während blaue Aktionspunkte nur für die Bewegung und rote nur für einen Angriff genutzt werden können, haben wir bei gelben Aktionspunkten die Wahl.
Die meisten Einheiten verfügen über einen Standard-Angriff, eine stärkere Spezialattacke mit Cooldown sowie eine passive Fähigkeit. Bei den Gefährten kommt außerdem noch jeweils ein ultimativer Skill hinzu. Als neues taktisches Element führen die Entwickler den Knockback ein. Das heißt, es gibt jetzt Einheiten mit Fähigkeiten, die sich auf den Standort von Gegnern auswirken. Trifft unser Zwerg-Gefährte einen Feind zwei Mal in Folge, wird dieser um zwei Felder nach hinten geschleudert. Trifft er dabei eine andere Einheit, erleidet auch diese Schaden. Das ermöglicht neue spannende Optionen im Kampf.
