Highguard war eine der größten Ankündigungen bei den Game Awards. Nur knapp zwei Wochen nach Release gibt es die ersten Entlassungen.
In der aktuellen Gaming-Landschaft und nach dem katastrophalen Start kommt diese Nachricht wohl nur für wenige wirklich überraschend: Wildlight Entertainment, das Studio hinter dem Raid-Shooter Highguard, hat einen großen Teil der Mitarbeiter entlassen. Wie es mit dem Spiel weitergeht, ist aktuell unklar.
Highguard: Entwickler entlassen
Highguard war am 26. Januar als Free-2-Play-Titel erschienen, nachdem es Anfang Dezember überraschend auf den Game Awards vorgestellt wurde. Schon der erste Trailer sorgte kaum für Vorfreude oder Hype. Dass daraufhin über einen Monat lang komplette Funkstille herrschte, hat sicher auch nicht geholfen.
Zum Release wurde dann schon ein absoluter Flop erwartet und zum Release hatte Highguard mit massivem Review-Bombing zu kämpfen. Waren am ersten Abend noch fast 100.000 Spieler interessiert, fiel dieser Wert zuletzt konstant unter 10.000. Der schwache Launch zieht jetzt die ersten Konsequenzen nach sich.
Auf X hat Entwickler Wildlight mitgeteilt, dass ein Teil des Teams entlassen wurde. Nur noch ein kleiner Kern an Entwicklern wird das Spiel weiterhin unterstützen. Wie groß dieser Kern ist und wie viele Leute entlassen wurden, ist unklar.
Einer der entlassenen Mitarbeiter ist der Level Designer Alex Graner, der die Situation in einem Post auf LinkedIn aufgegriffen hat. Er spricht davon, dass fast das ganze Team entlassen wurde. Zudem gäbe es eine Menge unveröffentlichten Contents, an dem lange gearbeitet wurde. Ob der es nun je ins Spiel schaffen wird, ist zumindest fraglich. Offiziell wurde Highguard noch nicht eingestellt, ausgeschlossen ist das an diesem Punkt aber nicht mehr.
Habt ihr Highguard ausprobiert und könnt ihr die schlechte Stimmung verstehen? Nutzt gerne unsere Kommentarfunktion. Beachtet aber bitte die Forenregeln und die allgemeine Netiquette. Solltet ihr noch keinen Account haben, könnt ihr euch hier registrieren. Unsere Video-Inhalte findet ihr übrigens bei YouTube, Instagram und Tiktok.
Quelle: Alex Graner auf LinkedIn, Wildlight auf X
