Highguard: "3v3 ist zu stressig" - Entwickler nennt einen weiteren Grund für den Flop des Shooters
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Highguard geht als größter Flop des Jahres in die Geschichte ein. Laut einem Entwickler war die Ausrichtung des Shooters eines der Probleme.
Schon vor dem Release am 26. Januar 2026 zeichnete sich ab, dass der neue Free-2-Play-Shooter es nicht einfach haben würde. Die merkwürdige Kommunikation hatte zu einer regelrechten Welle an Hass und Häme geführt, bevor irgendjemand das Spiel überhaupt spielen konnte. Kurz nach dem Katastrophen-Release wurde dann ein Großteil des Teams entlassen. Einer der Entwickler hat über die Gründe für den Flop gesprochen.
Highguard: Falsche Zielgruppe als Grund für den Flop?
Alex Graner war einer der Senior Level Designer bei Wildlight und hat Highguard von einem frühen Zeitpunkt an begleitet. Kürzlich war er im Quad Damage Podcast zu Gast und hat dort seine Gedanken zum misslungenen Launch geteilt. Ein wichtiger Grund für den Flop war seiner Meinung nach der starke Fokus auf den Wettbewerb im Spiel.
Nach vielen Tests hatte sich das Team bei Wildlight dafür entschieden, den neuen Spielmodus um 3vs3-Matches herum aufzubauen. Matches mit Dreierteams seien aber immer besonders "sweaty", wie Graner ausführt. Teamplay und Kommunikation seien dabei so wichtig, dass kaum Zeit und Raum für entspannte Runden blieben.
Die vielen Mechaniken von Highguard würden auf einem hohen Niveau, wenn alle Spieler mit ihnen vertraut sind, sehr gut funktionieren. Dieses Wissen können neue Spieler aber überhaupt nicht haben und viele seien schon wieder abgesprungen, bis sie diesen Punkt erreicht haben.
Ein weiterer Punkt sei, dass viele Spieler einfach kein festes Team aus drei Leuten hätten. Bei dieser Konstellation ist das aber sehr wichtig. Während das bei 5v5 etwa weniger ins Gewicht fällt, hat ein schlecht organisiertes Dreierteam gegen eines, dass sich dauerhaft abspricht und zusammenspielt, überhaupt keine Chance.
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Quelle: Quad Damage Podcast
