Ein toller Open-World-Titel, der einen aber in Sachen Story und Kletter-Mechanik im Regen stehen lässt.
Quelle: Sony
Infamous 2
New Marais sieht mit seinen drei Stadtteilen deutlich attraktiver aus als noch Empire City. Die alte Innenstadt wirkt mit ihrer Architektur sehr schick, atmosphärisch und belebt. Die NPCs scheinen ihrem Tagewerk nachzugehen, was zeigt, dass inFamous 2 vor allem in Sachen Technik am deutlichsten zugelegt hat. Schickere Lichteffekte, bessere Texturen, eine höhere Sichtweite und der merklich hochgeschraubte Detailgrad können überzeugen. Recht schicke Parks, Sumpfgebiete, die historische Innenstadt, ein Industrieviertel und ein Stadtteil, der von den Fluten zerstört wurde, man bekommt genügend optische Abwechslung spendiert. Zudem erfordern die drei großen Stadtteile, die Empire City bei der Fläche insgesamt leicht übertreffen, auch unterschiedliche Spielweisen. In Floodtown muss man sich zum Beispiel vor dem Wasser hüten, kann es aber auch taktisch nutzen , um es unter Strom zu setzen.
Infamous 2
Etwas negativ fällt nur auf, das Häuser in der Ferne zwar nicht aufploppen, man merkt aber schon, dass ab einer gewissen Entfernung der Detailgrad deutlich herunter geschraubt wird. Ansonsten ist die technische Umsetzung sehr sauber und garantiert weitestgehend eine flüssige Darstellung. Ladezeiten gibt es während des Spiels auch nicht. Die deutsche Sprachausgabe ist sehr ordentlich, auch wenn die meisten Charaktere ziemlich oberflächlich dargestellt werden. Der restliche Sound passt zur bedrückenden und verzweifelten Situation in New Marais. Ach so, wer mit der Kampagne durch ist, kann sich am Missions-Editor zu Schaffen machen, in dem er eigene Missionen gestaltet, um sie dann der Community zur Verfügung zu stellen. Einige Level dürfen sich dabei durchaus sehen lassen. Die von den Usern erstellten Werke können wahlweise auf der Karte dargestellt werden.
