Der Abenteuermodus zeigt, wie kreativ Tennis im Mario-Universum umgesetzt werden kann. Mit ungewöhnlichen Aufgaben und einer irrwitzigen Story sorgt er für frische Abwechslung abseits klassischer Matches.
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Der Abenteuermodus richtet sich klar an Tennis-Einsteiger. Zumindest in den ersten zweieinhalb Stunden verbringt ihr eure Zeit ausschließlich in der Tennis-Akademie, wo ihr Schritt für Schritt mit den einzelnen Schlägen und Mechaniken vertraut gemacht werdet. Spieler, die die Steuerung bereits beherrschen, werden sich durch die kleinschrittigen Übungen stellenweise etwas unterfordert fühlen. Die Trainingsaufgaben, die teils an Mario-Party-Minispiele erinnern, lockern diesen Abschnitt jedoch spürbar auf und bieten auf höheren Schwierigkeitsstufen sogar eine echte Herausforderung.
Quelle: PC Games
Nach Abschluss der Akademie begebt ihr euch auf die Reise zur Monsterhöhle und erkundet dabei verschiedene Gebiete.
Habt ihr euch schließlich bis zum A-Rang hochgearbeitet, dürft ihr die Akademie verlassen, und das eigentliche Abenteuer beginnt. Ab diesem Punkt wird das Tennis-Gameplay deutlich kreativer eingesetzt. So löscht ihr etwa Brände mit gezielten Schlägen auf Wasserblasen, erkundet neue, abwechslungsreiche Gebiete, löst kleinere Rätsel und tretet sogar gegen Gegner und Bosse an. In einem davon bekommt ihr es mit Bowsers Luftschiff zu tun.
Trotz der ungewöhnlichen Mischung haben sich die Entwickler bei der Umsetzung sichtlich Gedanken gemacht, sodass sich das Gameplay überraschend frisch und abwechslungsreich anfühlt. Habt ihr die Tennis-Akademie also erst einmal überstanden, könnt ihr euch auf ein interessantes Abenteuer freuen.
Quelle: PC Games
Baby Mario und Baby Luigi müssen sich in der Tennis-Akademie beweisen, um ihre alte Stärke zurückzuerlangen.
Technisch nicht immer sauber
Technisch präsentiert sich Mario Tennis Fever größtenteils stabil und flüssig. Während unseres Tests sind uns allerdings einige unschöne Spielfehler aufgefallen, die in der Tennis-Akademie auftraten. So wurde gelegentlich das Netz nicht korrekt dargestellt, Charaktere trafen den Ball sichtbar nicht und bekamen den Punkt dennoch zugesprochen, oder die Umgebung begann plötzlich zu flackern.
Quelle: PC Games
Normalerweise sollte der Außenbereich des Feldes farblich ein helles Türkis sein. Während des Matches flackerte es fast permanent.
Diese Probleme sind uns allerdings ausschließlich auf dem Übungsplatz außerhalb der Akademie begegnet. Wirklich spielentscheidend waren sie nicht, ärgerlich bleiben sie trotzdem.
Davon abgesehen überzeugt Mario Tennis Fever mit einer starken Langzeitmotivation. Die Vielzahl an Modi, spielbaren Charakteren, Fever-Schlägern und abwechslungsreichen Tennisplätzen sorgt dafür, dass so schnell keine Langeweile aufkommt. Egal, ob ihr allein im Abenteuermodus unterwegs seid, lokal mit Freunden spielt oder euch online messt: Es gibt immer etwas Neues zu entdecken oder freizuschalten.
Meinung
Unterm Strich ist Mario Tennis Fever ein rundum gelungener neuer Sport-Ableger, der trotz kleiner technischer Schönheitsfehler vieles richtig macht. Dank der frischen Fever-Mechanik, des hohen Umfangs und der gelungenen Mischung aus Einsteigerfreundlichkeit und Tiefe könnte es für viele sogar der beste Teil der gesamten Reihe sein. Transparenzhinweis: Für die Erstellung dieses Beitrags wurde die Release-Fassung von Mario Tennis Fever von Nintendo gestellt.
