Portal 2 ist ein gewaltfreies Meisterwerk und ein absoluter Pflichtkauf für alle, die Spiele mit Hirn mögen. Ihr kleinen Monster!
Der liebenswerte Weighted Companion Cube ist wieder da! Obwohl der "beste Freund" von Chell eigentlich im ersten Teil zerstört wurde (ihr Unmenschen!), kann man in Portal 2 jetzt ein Wiedersehen mit ihm feiern. Wir haben das Spiel getestet und hatten Probleme damit, den süßen Würfel-Kompagnon wieder aus der Hand zu geben...
Quelle: Valve
Portal 2 (1)
Was 2007 als kleine Dreingabe zur Half-Life 2 Orange Box diente, um herauszufinden, ob es spielerseitig Interesse an ausgeklügelten Denkspielen gibt, entpuppte sich als Hit. Portal revolutionierte das Puzzlegenre und zeigte, dass es nicht immer eine langweilige Draufsicht sein muss, um Rätsel zu lösen. Das geschah durch eine packende Atmosphäre, tolle Vertonung und liebenswerte Charaktere. Nun kommt der zweite Teil heraus, der vor allem eins werden soll: Länger und noch besser! Während das Pilotprojekt 2007 in etwa ein bis zwei Stunden absolviert war, wird man für den Nachfolger schon etwa acht bis zehn aufwenden müssen.
Was ist passiert?
Quelle: Valve
Portal 2
Nachdem die einsame Protagonistin Chell am Ende des ersten Teils die Test-CPU GladOS zerstört, ist sie zwar ein Problem los, aber noch lange nicht in der Freiheit angekommen. Sie wird wieder in den Hyperschlaf gebracht und nach einer unfassbar langen Zeit von dem gelangweilten CPU-Kern Wheatley geweckt. Dem geht das Aperture Labor so langsam auf die Nerven, denn der Zahn der Zeit hat seine Spuren am unterirdischen Komplex hinterlassen. Wie lange Chell im Hyperschlaf war erfährt man zwar nicht, aber lang genug, dass der laut Wandmarkierungen 3000m tiefe Testbunker auseinander fällt, rostet und an einigen Stellen sogar die Natur die Oberhand gegen Beton und Stahl gewinnt.
Quelle: Valve
Der von der Natur überwucherte Kern von GladOS
Zusammen mit Chell möchte Wheatley fliehen. Er führt sie durch Versorgungstunnel, Bauabschnitte und Fließbändern um die Testkammern herum, die dem Spieler im ersten Teil so viel Stress bereiteten. Schnell wird deutlich: Vom sterilen, weißen Art-Design ist an dieser Stelle nichts übrig. Weil Wheatley aber eine ganz schön tollpatschige CPU ist, erweckt er aus Versehen die Überreste GladOS' zum Leben - und die ist nicht erfreut darüber, gerade Chell wiederzusehen, ihre Mörderin! Und was gäbe es für die Killer-CPU anderes auf der Welt, als Testkammern zu kreieren? Es geht also wieder auf, um Physik- und Schalterrätsel zu lösen. Aber man ergründet auch den Hintergrund der Aperture Science Labs... Eine Reise durch Testkammern, tödliche Fallen bis rein in die Vergangenheit von Aperture Science in den 60er Jahren steht an und wer weiß... Vielleicht steht am Ende dieses Weges dieses Mal die Freiheit? Seit heute kann das jeder selbst herausfinden.
