Socom: Special Forces im Gamezone-Test

Test Michael Sosinka

Spannend inszenierte Missionen und fordernde Kämpfe sowie der Multiplayer für bis zu 32 Spieler zeichnen den Titel aus.

Nachdem Socom: Confrontation ein reiner Multiplayer-Ableger war, spendiert und Zipper Interactive in Socom: Special Forces nun auch eine Story-Kampagne, weswegen die bekannte Reihe erstmals auf der PlayStation 3 für Solo-Gamer interessant wird, wobei dennoch ein großer Wert auf den Online-Part gelegt wird.

Mit dem KSK nach Südostasien

Socom: Special Forces Socom: Special Forces In einem fiktiven Land in Südostasien versucht eine Rebellengruppe an die Macht zu kommen, um eine extrem wichtige Wasserstraße zu übernehmen. Das passt der NATO nicht sonderlich gut, obwohl sie zunächst die Stärke der Feinde unterschätzt. Das führt insgesamt dazu, dass Cullen Gray mit seinem Trupp hinter die feindlichen Linien gerät und fortan verhindert, dass die Rebellen zu viel Macht erlangen. Ungewöhnlich ist, dass die KSK ein Wörtchen mitzureden hat, da sich im Team mit Stefan Beck und Bernd Kessler zwei deutsche Soldaten befinden. Die andere Hälfte der Truppe besteht aus zwei südkoreanischen Soldaten. Die Geschichte ist insgesamt recht simpel inszeniert, unterhält jedoch ausreichend. Große erzählerische Kniffe sollte man allerdings auf gar keinen Fall erwarten.

Empfohlener redaktioneller Inhalt [EMBED_URL] An dieser Stelle findest du externe Inhalte von [PLATTFORM]. Zum Schutz deiner persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn du dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigst: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Externe Inhalte Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Socom: Special Forces Socom: Special Forces Diese beiden Teile des Teams lassen sich separat mit dem Steuerkreuz befehligen.Während Team Blau (die KSK) eher fürs Grobe zuständig ist und auf ordentlich viel Feuerkraft hockt, geht Team Gold (die Südkoreaner) verdeckter vor. Eigentlich ist das Befehlssystem recht simpel: Man kann seinen beiden Trupps an verschiedene Stellen schicken und ihnen Wegpunkte zuweisen, um zum Beispiel einen Hinterhalt vorzubereiten, ihnen den Schießbefehl geben oder sie schnell zurückrufen. Dennoch entsteht dadurch ein recht taktisches Gameplay. Socom: Special Forces ist kein üblicher Third-Person-Shooter, da der Protagonist nur sehr wenige Schüsse aushält, weswegen der Weg von John Rambo nicht anzuraten ist. Selbst auf dem niedrigsten Schwierigkeitsgrad ist blindes Voranstürmen nahezu zwecklos.

Team-Play

Socom: Special Forces Socom: Special Forces Aus diesem Grund sollte man sehr besonnen vorgehen. Man macht es sich einfacher, wenn man sein Team clever an den Flanken positioniert und den Feind mit aller Ruhe aus der sicheren Deckung langsam aber sicher aufreibt. Im Prinzip funktioniert grundsätzlich der direkte und bleihaltige Weg, jedoch muss dieser überlegter als bei anderen Genre-Vertreter absolviert werden. Der eigene Trupp ist eigentlich recht effektiv: Gut positioniert kann er eine etwas kleinere Gegnergruppe sogar ohne unser Zutun ausschalten. Manchmal reagiert das Team recht clever und wehrt blitzschnell plötzliche Angriffe ab und rettet dem Spieler die Haut, ein anderes Mal rennen sie jedoch Blind ins offene Messer. Die KI schwankt stark, weswegen häufiger etwas Ärger über die Routinen aufkommt.

Socom: Special Forces Socom: Special Forces Den Feinden wurde ebenfalls recht geschicktes Verhalten einprogrammiert. Sie gehen genau wie wir in Deckung und rücken teils vorsichtig vor. Gerne werden wir auch flankiert. Wenn man nicht aufpasst und sein Team nicht schützend positioniert, steht der Feind plötzlich in unserem Rücken und ballert den Trupp über den Haufen. Doch auch hier gibt es KI-Aussetzer, die dazu führen, dass die Gegner nicht korrekt agieren und ohne Grund in die Schusslinie laufen. Insgesamt ist die Intelligenz in Ordnung und führt zu anspruchsvollen Schusswechseln. Dabei funktioniert das Deckungssystem recht gut, manchmal aber etwas zu fummelig, während die Bedienung ebenfalls keine Rätsel aufgibt. Es nur etwas knifflig, das Team präzise zu etwas weiter entfernten Positionen zu lenken. Optional darf Move benutzt werden. Das funktioniert zwar präzise und ist mit dem Move Sharp Shooter durchaus einen Versuch wert, in hektischen Situationen ist das Gamepad letztendlich die etwas bessere Wahl.

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk