Star Wars: Kinect im Gamezone-Test

Test Michael Sosinka

Ein zweischneidiges Lichtschwert, wohl eher für die jüngeren Star Wars-Fans unter den Kinect-Besitzern.

Die Pod-Rennen

Star Wars: Kinect Quelle: PC Games Star Wars: Kinect Ein anderer Teil von Kinect Star Wars in ein Rennspiel mit Pod-Racern. Hier schwingt man sich in einen Pod und absolviert eine Meisterschaft auf mehreren Planeten. Ich muss zugeben, die Rennstrecken auf Tatooine und Co. sind umfangreich und abwechslungsreich gestaltet, doch die Steuerung der Pods will einfach nicht so richtig hinhauen. Verringert man den Schub im rechten Triebwerk, lenkt man nach rechts, gleiches gilt für die linke Seite. Um einen Boost zu aktivieren, muss man beide Arme nach vorne strecken. Die Steuerung würde ja einigermaßen funktionieren, wenn man auf recht weitläufigen Strecken unterwegs wäre, doch leider ist das Streckendesign meist überhaupt nicht für Kinect ausgelegt, weswegen ich ständig irgendwo angestoßen bin und lange keine Chance auf den Sieg hatte.

Hinzu kommt noch die nicht optimale Auswahl von Power-Ups, bei denen man kurz die rechte oder linke Hand heben muss. Dadurch ist man zum einen für kurze Zeit manövrierunfähig, zum anderen reißt man dabei zu gerne das Steuer herum. Und wenn sich irgendwelche Viecher in den Triebwerken verbeißen, müssen wir sie mit Wurfbewegungen verjagen. Auch das führt dazu, dass der Pod-Racer unkontrollierbar wird. Die Rennen mögen toll inszeniert sein, aber man ärgert sich dabei einfach viel zu viel. Hier ist Kinect nicht die richtige Wahl.

Wütender Rancor, Darth Vader im Duell und ein wenig Tanzspaß

Star Wars: Kinect Star Wars: Kinect Ziemlich kurzweilig ist der Zerstörungsmodus mit einem Rancor. In vier Gebieten gilt es innerhalb einer kurzen Seit so viel wie möglich zu zerstören. Dabei können wir mit den passenden Bewegungen einen Sturmangriff durchführen, Stampfen, Springen und Sturmtruppen packen, um sie wegzuschleudern. Das ist kurzweilig, anstrengend, macht aber bei einigen Durchgängen recht viel Spaß, zumal die Zerstörungsorgie an selige Red Faction-Zeiten erinnert. Manchmal ärgert man sich aber auch hier, dass die Highscore gerne dadurch versaut wird, weil Bewegungen einfach nicht richtig erkannt werden. Im Duell-Modus tritt man in einer handvoll bekannter Duelle gegen Count Dooku oder schließlich Darth Vader an. Die Duelle laufen genau wie in der Kampagne ab, sind also weniger gelungen.

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Ein Aufschrei ging durch die Star Wars Nation, als bekannt wurde, dass man auch zu 15 Coversongs, die spezielle für das Spiel umgeschrieben wurden, als Han Solo oder Prinzessin Leia wie in Dance Central und Co. das Tanzbein schwingen kann. Möglicherweise sind einige Fans ohnmächtig geworden, als sie tanzende Sturmtruppen erblickt haben, doch sieht man die ganze Angelegenheit nicht so ernst, bekommt man auch hier einen kurzweiligen Spielmodus und muss über die eine oder andere Animation der bekannten Charaktere schmunzeln. Und wer nicht unbedingt will, kann diesen Teil auch komplett auslassen und behält als Fan eine weiße Weste.

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