Ein zweischneidiges Lichtschwert, wohl eher für die jüngeren Star Wars-Fans unter den Kinect-Besitzern.
Ist die Macht mit der Technik?
Star Wars: Kinect
Wie schon mehrfach erwähnt, funktioniert die Steuerung nicht immer so, wie sie eigentlich sollte. Bewegungen werden falsch oder gar nicht erkannt, aber letztendlich befinden wir uns noch im grünen Bereich, auch wenn es manchmal ärgert, wenn man aufgrund dessen stirbt. Wenn es um die Optik geht, dann wirken die Missionen auf den Planeten oft ein wenig detailarm, was vor allem den matschigen Texturen zu verdanken ist. Da aber auf dem Bildschirm viel los ist, mag man dieses Manko gerne verzeihen. Aufgrund des dezenten Comic-Looks fällt dies ohnehin nicht so sehr auf.
Dafür sind die Charaktere ganz ordentlich animiert und die Raumschlachten machen deutlich mehr her, als die Sequenzen auf dem Boden. Und wann man mit dem Speederbike durch den Dschungel rast, kommt die Geschwindigkeit sehr gut rüber. Und muss ich noch was zum hervorragenden Soundtrack sagen? Vermutlich nicht. Die deutsche Sprachausgabe ist solide, leider aber nicht Lippensynchron. Dennoch muss man leider festhalten, das C3PO oder Yoda mit Stimmen ausgestattet wurden, die ihren Original-Vorbildern so gar nicht entsprechen, was für Fans doch sehr schade ist.
