Dragon Age: Origins im Gamezone-Test

Test Galathor

Dragon Age ist eine Blüte, die sich langsam öffnen muss. Ist sie aber mal offen, kann sie einen für Stunden und Tage fesseln.

Dragon Age: Origins Dragon Age: Origins Ein Beispiel: Ein Mensch, der die Lehren der Magie erlernen möchte, startet im Turm der Magi, der von einem entsprechenden Zirkel geleitet wird. Der Haken: Ihr seid an die Richtlinien des Zirkels gebunden und werdet von der Kirche kontrolliert. Fügt ihr euch diesen Bedingungen? Oder stellt ihr euch gegen die Templer und ihre Kirche, wendet euch gar dem Turm der Magi ab? Auch hier spielt die Entscheidung eine große Rolle, denn sie hat maßgeblichen und nachwirkenden Einfluss auf den späteren Handlungsverlauf. Denn man kann sich ausmalen, dass ein Ausbruch seinen Tribut fordert.

Der klassische Rollenspieleinstieg

Dragon Age: Origins Dragon Age: Origins Doch zurück zur Charaktererstellung: Sitzen die Haare, ist ein eigener Name ausgedacht und die Nase richtig gebogen, so muss sich auch für eine Klasse entschieden werden. Nach klassischem, zu Anfang wenig innovativem Prinzip habt ihr die Auswahl zwischen Krieger, Magier und Schurke. Mag langweilig klingen, doch einen Schritt weiter offenbart sich die Fähigkeiten- und Talentverteilung, die das Rollenspielherz aufleben lässt. Neben grundlegenden Fertigkeiten für die entsprechende Klasse, könnt ihr hier zudem entscheiden, welchen Weg ihr einschlagt. Soll mein Krieger als Beschützer mit Schild und Schwert trainiert werden oder investiere ich meine Punkte in einen kräftigen Zweihand-Schwinger? Die Entscheidung sollte wohl überlegt sein, denn die eingesetzten Punkte und dadurch neu erlernten Fähigkeiten können nicht mehr zurückgesetzt werden, die Gefahr der "Verskillung" ist also durchaus gegeben. Bei den Erfahrungsstufen 7 und 14 habt ihr zusätzlich die Möglichkeit, euren Charakter auf spezielle Funktionen zu lenken. So kann der Magier den Weg des Geistheilers einschlagen und damit weitere Heilboni erlernen oder aber als Arkaner Krieger sogar im direkten Nahkampf für Furore sorgen.

Dragon Age: Origins Dragon Age: Origins Aus einer Palette von klassenunabhängigen Talenten könnt ihr euren Charakter dann noch auf Giftherstellung, Fallenbau, Kräuterkunde und einiges mehr spezialisieren.
Zu guter Letzt erfolgen die Attribute, denen ebenfalls Punkte zugewiesen werden: Mustergültig und altbewährt erscheinen hier Stärke, Magie, Willenskraft & Co., denen je nach Klasse mehr, weniger oder gar keine Beachtung geschenkt werden sollten. Steigt ihr im Spielverlauf einen Level auf, werden euch neue Punkte für Talente, Fähigkeiten und Attribute zur Verfügung gestellt. Ein Level-Maximum gibt es im Übrigen nicht, mehr als Level 20-22 ist allerdings kaum drin, da Feinde innerhalb Fereldens nicht aus heiterem Himmel wieder erscheinen, sondern ihren Tod akzeptieren.

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