Ehemaliger Bioware-Entwickler klagt an: Electronic Arts hat das Team fallengelassen
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Ein ehemaliges Teammitglied von BioWare hat jüngst ein wenig aus dem Nähkästchen geplaudert.
Zwischen Kingdom Come: Deliverance 2, Avowed und Final Fantasy könnte man fast vergessen, dass wir 2024 die Rückkehr von Dragon Age erlebt haben. Doch obwohl das Spiel in vielen Tests durchaus punkten konnte, bleibt am Ende ein bitterer Beigeschmack.
Neben dem horrenden Review-Bombing aufgrund anti-"woker" Hetzkampagnen hatte Dragon Age: The Veilguard mit enttäuschenden Verkaufszahlen zu kämpfen. Dabei scheint es so, als sein man sich zwischen BioWare und Electronic Arts schon seit einer Weile nicht so ganz einig, wie und in welcher Form es weitergehen soll.
Wann kommt Dragon Age 5?
Wann genau wir mit einem neuen Dragon Age rechnen dürfen, ist derzeit nicht bekannt. Stattdessen liegt der Fokus auf dem großen Comeback von Mass Effect.
Hier waren die letzten Schlagzeilen rund um das Projekt alles andere als positiv. Im Februar war Jason Schreier für Bloomberg mit der Meldung in Erscheinung getreten, dass bei BioWare dieser Tage weniger als 100 Personen arbeiten würden. Wie passend, dass sich bei diesem scheinbaren Chaos ein einstiger Mitarbeiter neulich geäußert hat.
Jüngst hat schließlich ein ehemaliges Teammitglied von BioWare ein wenig aus dem Nähkästchen geplaudert. Hört man dem ehemaligen Executive Producer Mark Darrah zu, so scheint es, als würde man bei EA vor allem mit Desinteresse gegenüber dem Studio agieren.
Kein Bock auf Mass Effect oder Dragon Age?
Jüngst hat Mark Darrah ein Video auf YouTube veröffentlicht, in dem er über das Jahr 2017 bei BioWare spricht. Selbstverständlich findet ihr das Video weiter unten im Artikel verlinkt, damit ihr euch selbst einen vollumfänglichen Eindruck machen könnt.
Damals hatte Mark Darrah in der Produktion von Mass Effect: Andromeda als Teil eines "Final Team" agiert. Das Ziel war, eines der im Nachhinein unbeliebtesten BioWare-Projekte aller Zeiten irgendwie auf den Markt zu bringen.
"Ich hatte damals das Gefühl", so seine Worte, "dass das Dragon Age-Team hin und hergeworfen wird. Wir fühlten uns so, als würden uns BioWare und EA nicht unterstützen, was grundsätzlich die Wahrheit war."
Großes Interesse scheint man laut Darrah nicht an Andromeda gehabt zu haben. Schließlich sei es vergleichsweise egal gewesen, wie gut der Titel abschneidet.
Ein Flop wäre verschmerzbar, ein großer Erfolg kaum spürbar. Viel mehr war EA an Live-Service-Projekten wie Anthem interessiert. Auch die Entscheidung, Personal aus der Entwicklung von Dragon Age: The Veilguard abzuziehen, sei aus der Sicht von Darrah ein Indikator für das Desinteresse seitens EA.
Quelle: Games Radar
