Dragon Quest 1 & 2 Remake im Test: Soundtrack, Ton & Grafik

Test Marian Waworka Annika Menzel
Dragon Quest 1 & 2 Remake im Test: Soundtrack, Ton & Grafik
Quelle: PC Games/SquareEnix

Die wichtigsten Änderungen von einem Original zum Remake sind, wie bei Dragon Quest 1 & 2, neue Grafik, Animationen und auch der Sound.

Lobgesang in höchsten Tönen

Selbiges gilt auch für die Musik, denn viele der originalen Stücke haben es in überarbeiteter Version ins Remake geschafft. Auch hier lässt es sich nicht immer sagen, ob ein Musikstück überarbeitet oder neu geschrieben wurde.

So oder so sind die Stücke sehr gut und entspannen meistens beim Spielen. Gerade bei den monotonen Sequenzen können sie aber auch etwas einlullen und ermüden. Kampf- und Action-Musik gibt es auch genug im Sortiment.

Noch interessanter sind die Soundeffekte. Einige von ihnen kommen direkt aus dem Originalspiel und erfüllen uns jedes Mal mit Nostalgie. Geräusche wie das Betreten eines Gebäudes oder das Wirken von Zaubern führen uns den alten, leicht überarbeiteten 8-Bit-Sound vor.

Dabei sind die Soundeffekte nicht nur eine Anspielung auf die Dragon-Quest-Spiele, sondern auch auf ähnliche Titel des Genres. Dasselbe gilt auch für manche Grafiken, welche in ähnlicher Form zum Beispiel im RPG-Maker vorkommen.

Pixellook und Augenweide

Wie auch schon im Remake zu Dragon Quest 3 kombiniert Square Enix hier einige Pixelsprites für Charaktere und Objekte mit einer 3D-gerenderten Welt. Letztere arbeitet dabei nicht mit hochauflösenden Texturen, sondern einem verspielten Comic-Stil.

Die Pixelsprites selbst sind dabei qualitativ auf dem Level von zum Beispiel der fünften Generation Pokémon: ein ausgereifter Stil, der bis kurz vor dem Wechsel zu den 3D-Grafiken in vielen Spieleserien existierte.

Immer wenn wir eine Stadt zum ersten Mal betreten, bekommen wir ein paar kurze Kamerafahrten. Das setzt die Grafik richtig schön in Szene und lädt zum Erkunden der Gassen ein. Quelle: PC Games Immer wenn wir eine Stadt zum ersten Mal betreten, bekommen wir ein paar kurze Kamerafahrten. Das setzt die Grafik richtig schön in Szene und lädt zum Erkunden der Gassen ein. Durch den Shader, den knalligen Look und die erfrischenden Designs der Orte kommt trotz der unüblichen, gemischten Grafiken ein sehr harmonischer Stil zusammen, der uns gut gefallen hat.

Menüführung

Das UI-Design überzeugt allerdings weniger. Dieses lehnt sich streng an den Originalen an, hätte aber eine Anpassung gebrauchen können. Die Menüführung ist, besonders auf der Playstation, etwas mühselig.

Die Welt ist zwar der alten nachempfunden, wirkt allerdings durch die höhere Grafik-Auflösung ein Stück größer. So viel wie wir unterwegs sind, können wir die Beinfreiheit gut gebrauchen. Quelle: PC Games Die Welt ist zwar der alten nachempfunden, wirkt allerdings durch die höhere Grafik-Auflösung ein Stück größer. So viel wie wir unterwegs sind, können wir die Beinfreiheit gut gebrauchen. Besonders im Gameplay kann eine falsche Auswahl einen minutenlangen Bosskampf verderben. Wir sehen es aber in diesem Fall nicht allzu kritisch, da sich die Entwickler letztendlich für Nostalgie anstelle von Nutzerfreundlichkeit entschieden haben. Auf der nächsten Seite erläutern wir, an welchen Stellen sie das Retrogefühl unterordnen.

  1. Seite 1 Das Erbe von Dragon Quest: Warum das Original so wichtig ist
  2. Seite 2 Lokalisation, Sprache & Geschichte
  3. Seite 3 Soundtrack, Ton & Grafik
  4. Seite 4 Änderungen im Gameplay & Quality of Life
  5. Seite 5 Kämpfe, Schwierigkeit & Grind
  6. Seite 6 Unterschiede zwischen den beiden Teilen & Fazit
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