Dragon Quest 1 & 2 Remake im Test: Änderungen im Gameplay & Quality of Life
Test
Moderne Gamer brauchen ein dickes Fell, um das Original Dragon Quest zu spielen. Im Remake zu 1 & 2 wurden deshalb einige Mechaniken angepasst.
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Die perfekte Option für Neueinsteiger
Allerdings spielt Nutzerfreundlichkeit eine große Rolle. Es wird sofort klar, dass die Entwickler nicht nur versuchen, Fans der Serie anzusprechen, sondern auch Neulingen die perfekte Chance zum Einstieg zu geben.
Wer alle Dragon-Quest-Spiele nachholen will, der findet hier einen guten Punkt, um in die Reihe einzusteigen. Um zu gewährleisten, dass diese Spieler ihre Freude daran haben, integrierte Square Enix einige Quality-of-Life-Änderungen - also Updates, um veraltete Spielmechaniken erträglicher zu gestalten.
Vor allem das Autosave-System stellt eine angenehme Erweiterung dar, die Hardcorespieler aber auch ignorieren können. Allerdings gibt es noch einige direkte Änderungen im Gameplay.
Quelle: PC Games
Manche Bosse benötigen eigene Taktiken und einige Versuche, um sie zu bezwingen. Der Ziegenmann verlangt vor allem Ausdauer und Konzentration.
Dazu gehört zum Beispiel das Weglassen von einigen Items. Besonders nervig in den Originalen ist es, die Anzahl der Fackeln im Auge zu behalten, damit wir nicht durch das Dunkle tapsen müssen. In den Remakes haben wir nun immer eine Lichtquelle dabei.
Früher sammelten wir auch Schlüssel, um nach und nach Orte freizuschalten. Dadurch konnten wir als Spieler entscheiden, wo wir als Erstes nach Beute suchen wollen. Jetzt gibt es stattdessen nur noch verschiedene Masterschlüssel.
Die bekommen wir nicht optional, sondern im Verlauf der Geschichte. Jeder weitere eröffnet uns neue Wege und verschafft uns so Beute, die wir dann beim Erkunden und Backtracking sammeln können.
Verschiedene Schwierigkeitsgrade für verschiedene Spielertypen
Die verschiedenen Schwierigkeitsgrade in den Einstellungen stellen wahrscheinlich für Hardcore Fans eine kontroverse Änderung dar. Selbst auf dem normalen Modus Drachen-Quest kann das Spiel anstrengen und fordert Mehraufwand.
Quelle: PC Games
Wenn wir die Unsterblichkeit aktivieren, dann können unsere Lebenspunkte nicht unter eins fallen. Dadurch ist der Kampf dann natürlich nicht gerade spannend.
Der einfachste namens Drachling-Quest bietet sogar die Option, das Verlieren eines Kampfes auszuschalten. Damit verschwindet jede Herausforderung, allerdings stellt es dadurch auch die perfekte Option für Spieler dar, die nur die Geschichte erleben möchten.
Und auch wenn Dragon Quest 1 & 2 mit seiner Geschichte allein nicht überzeugt, so war diese Option doch eine sehr weise Entscheidung. Mit der enormen Historie und dem Erbe, die mit den Spielen in Verbindung stehen, lockt diese Art von Story-Modus eine weitere Gruppe Spieler an.
Eine Sehenswürdigkeit des Gamings
Da Dragon Quest 1 & 2 nie in Europa erschienen sind, aber trotzdem so viel Einfluss auf den weltweiten Videospielmarkt hatten, gelten sie für viele Branchenhistorie-Experten als zwei Titel, die jeder Gaming-Gebildete gespielt haben sollte.
Selbst Entwickler, besonders in der Indie-Produktion, sollten sich die Mutter aller Rollenspiele mal angesehen haben, um davon zu lernen. So dient das Remake als eine Art Gaming-Version einer Museumstafel, welche möglichst authentisch die wichtigsten Informationen an Interessenten der Originale weitergibt.
Quelle: PC Games
Im zweiten Teil dürfen wir irgendwann sogar mit unserem eigenen Schiff segeln. So können wir sogar die Karte aus dem ersten Teil besuchen.
Und das wahlweise sogar ohne jegliche Kämpfe: Spieler, die gar keine Lust auf eine Herausforderung haben, können sogar die Option einschalten, jeden Charakter unabhängig voneinander automatisch kämpfen zu lassen. Dabei lässt sich sogar eine von verschiedenen Taktiken auswählen, welche die KI in ihren Entscheidungen leicht beeinflusst. Mehr zu den Kämpfen lest ihr auf der nächsten Seite.
