Die Militär-Simulation gibt nicht alles, was in ihr steckt, und überzeugt daher nur teilweise.
Build your own mission!
Operation Flashpoint: Dragon Rising
Nachdem das Hauptspiel nur elf Missionen enthält, können PC-Spieler neben DLC auch eigene Missionen importieren. Möglich ist dies durch einen wirklich sehr umfangreichen Missionseditor, in dem findige User ihre eigenen Einsätze konzipieren können. Das geht zuweilen recht einfach von der Hand, Einheiten können per Drag and Drop einfach auf die Karte gesetzt, Gebäude und Fahrzeuge erstellt werden. Wer jedoch eine richtige Mission aufbauen will, sollte einige Lua-Kenntnisse mitbringen. Lua ist eine Skriptsprache, die unter anderem schon für Erweiterungen in World of Warcraft, Runes of Magic aber auch Hearts of Iron III und allen Crytek-Spielen zum Einsatz kam und entsprechend verbreitet ist. Neben Missionen kann man im Editor aber auch ganz eigene Spieler generieren und auch in die Haut der Gegner schlüpfen, somit also noch tiefer ins Geschehen schlüpfen und ganz andere Wege gehen, als im Hauptprogramm. Für Kommunikation untereinander sorgt ingame übrigens eine eigene VoiP-Engine, Hintergrundprogramme wie Skype oder Teamspeak erübrigen sich damit.
Operation Flashpoint: Dragon Rising
Wichtig ist das beispielsweise auch im umfangreichen Multiplayer-Modus, in dem es etwa die Missionen kooperativ mit Kumpels nachzuzocken gibt. Vorteil dabei: Die menschlichen Kollegen rennen einem nicht wie die dämlichen KI-Eumel vor die Flinte, während man gerade wildballernd versucht, Feinde in die Flucht zu schlagen... Erst hier entwickelt das Spiel einen richtig happigen Schwierigkeitsgrad und seinen vollen Genuss - Militär-Taktik ist und bleibt etwas, das wohl Menschen vorbehalten bleibt und Maschinen noch nicht so recht bedienen können...
