Divinity 2: Ego Draconis im Gamezone-Test

Test Sandro Odak

Wir waren als Drachentöter und -ritter in Rivellon unterwegs und waren besonders von der Vertonung des RPGs begeistert!

Wo ist nur das berüchtigte Sommerloch? Das wurde abgeschafft! Denn der diesjährige Sommer wird heiß, feurig heiß sogar! Noch bevor es die großen Konkurrenten Risen und Dragon Age: Origins (beide Herbst 2009) in den Handel schaffen, kommt das vielversprechende Fantasy-Rollenspiel von Publisher dtp, die zuletzt den RPG-Hit Drakensang verlegt hatten, heraus. Wir waren für euch nun einige Zeit in Rivellon, der fantastischen Welt von Divinity II - Ego Draconis, und haben Monster geschnetzelt, Drachen gejagt und sind letztlich selbst zu einem geworden. Wie es sich so als Drachenjäger und -ritter lebt, lest ihr in unserem Review.

Divinity 2: Ego Draconis Divinity 2: Ego Draconis Die Geschichte von Divinity II setzt einige Jahre nach den Ereignissen von Divine Divinity (2002) und Beyond Divinity (2004) an. Damals wurde der skrupellose Damian vom Halbgott Divine in eine andere Welt verbannt um so den Frieden in Rivellon wieder herzustellen. Doch dieser währte nur kurze Zeit, bereits wenige Jahre später gelingt es dem Bösewicht, sich aus dem Exil zu befreien. Auch hat er in den sogenannten Drachenrittern starke Verbündete gefunden, um den Divine zu töten. Einem der Ritter gelingt dies auch und so wird auch das hohe Ansehen dieser zu Nichte gemacht. Während Menschen und Drachenritter, welche vor langer Zeit aus einer Kreuzung von Drachen und Menschen erschaffen wurden, stets gemeinsam gegen unbekannte Bedrohungen gekämpft hatten, herrscht nun Argwohn und Misstrauen. Als Resultat aus dem zerrütteten Verhältnis entsteht der Orden der Drachentöter. Nachdem nun ein paar Jahre ins Land gezogen sind treten wir unser Abenteuer an und schlüpfen in die Rolle eines jungen Drachentöters. Zum Ende der Ausbildung hin tritt unser Charakter schließlich ins Spiel ein und muss sein verbleibendes Training ruhen lassen, um im benachbarten Dörfchen Trümmertal den letzten Drachen zur Strecke zu bringen.

Divinity 2: Ego Draconis Divinity 2: Ego Draconis Aus diesem Vorhaben wird aber nichts, denn das Schicksal schlägt unbarmherzig zu und wir selbst werden schon bald zu einem Drachenritter. Zwischen den Fronten müssen wir nun eine Gratwanderung vollführen, wollen uns die Menschen, welche wir zu Retten gedenken, doch am liebsten tot sehen. Es liegt nun fortan ganz bei uns, den Bösewicht Damian zu Fall zu bringen und Rivellon erneut zu bewahren - willkommen in Divinity II - Ego Draconis

Einstieg in eine Welt voller Helden

Divinity 2: Ego Draconis Divinity 2: Ego Draconis Genretypisch beginnt auch Divinity II mit der Erstellung des eigenen Charakters, die aber leider nur sehr rudimentär vonstatten geht: Geschlecht und Name sind auswählbar, dazu Farbe und Form der Haare und einige wenige Variationen im Gesicht sind die einzigen optischen Anpassungen, mit deren Hilfe man seinen Charakter zusammenbaut. Alles zusammen wirkt das sehr generisch, die Unterscheide werden, bis auf die Farbe der Haare, auch im späteren Verlauf der Kampagne kaum noch sichtbar sein. Wünschenswert wären in der Hinsicht mehr Möglichkeiten zur Anpassung gewesen, immerhin macht genau das, die Erstellung und Ausarbeitung des ganz eigenen Charakters nämlich, den Flair eines guten Rollenspiels aus.

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