PCG Garage: Streamerin ShevaLion über Abomodelle, Kosten und Anfängertipps in iRacing

Special Michael Grünwald
PCG Garage: Streamerin ShevaLion über Abomodelle, Kosten und Anfängertipps in iRacing
Quelle: iRacing

In der aktuellen Folge der PCG Garage verrät Streamerin ShevaLion im Interview einige Einsteigertipps, und welche Kosten entstehen können.

Abos und viel Service in iRacing

Michi: Wir müssen natürlich auch noch über das Abo-Modell sprechen. Das Erste, was mir als Neueinsteiger sofort ins Auge sticht, ist ja das Bezahlsystem in iRacing. Von günstig und zugänglich kann da allerdings keine Rede sein. Was sagst du denn dazu?

ShevaLion: Ja, da bin ich voll bei dir. Das Erste, was passiert, wenn ich mich auf der iRacing-Website anmelde, ist die Frage danach, was ich wie lange bezahlen möchte. Man muss in mehreren Kostenpunkten unterscheiden. Das eine ist das Abo-Modell, sprich, ich zahle monatlich oder jährlich. Da gibt's auch den ein oder anderen Trick, wie es ein wenig günstiger werden kann. Das rechtfertigt das Ganze für mich auch etwas, denn iRacing bietet einen guten Service. Es stecken auch Entwicklerstudios und laufende Kosten dahinter. All die tausend Rennserver, die gleichzeitig laufen und auch hervorragend laufen. Bis auf wenige Probleme funktioniert die Sim sehr gut.

Dazu kommt noch die ständige Weiterentwicklung. Es gab zuletzt ein neues Reifenmodell, davor kam der Regen. Aktuell arbeiten die Entwickler an einer neuen Grafikengine. Also da passiert immer wieder etwas. Die lasergescannten Strecken werden aktualisiert oder der neueste GT3 kommt dazu. Man merkt schon, da ist andauernd unfassbar viel am Passieren.

Mit dem Ford Mustang über den Kurs in Oschersleben zu brettern, sorgt sofort für DTM-Stimmung. Quelle: PC Games Mit dem Ford Mustang über den Kurs in Oschersleben zu brettern, sorgt sofort für DTM-Stimmung. Das sind keine einzelnen Patches, sondern man spricht in iRacing von Seasons. Die sind 13 Wochen lang - zwölf Wochen plus eine Pausenwoche. Jede Season kommt wirklich eine Neuerung und dafür finde ich das Abo-Modell absolut gerechtfertigt, da ich weiß, ich bekomme auch immer eine stetige Weiterentwicklung.

Wie teuer kann iRacing werden?

Michi: Neben dem Abo-Modell haben wir auch noch die Preise für Fahrzeuge und Strecken, die muss man ja extra dazuzahlen. Das ist natürlich wieder schwierig, weil auch da die Neueinsteiger denken: "Jetzt habe ich das Abo abgeschlossen, aber besitze noch nicht alle Autos und alle Strecken." Wie findest du das denn? Wie kann man das vielleicht umgehen, wenn man frisch einsteigt?

ShevaLion: Ich liebe iRacing, sonst würde ich es nicht fahren. Ich habe mich auch hier auf unser Gespräch vorbereitet und lange überlegt, was ich dazu sagen kann. Aber ich glaube, dazu gibt es keinen positiven Aspekt. Es ist teuer, richtig! Ich bin auch schon das ein oder andere Mal in einem Monat erschrocken, wie viel ich wieder ausgegeben habe.

Es ist vielleicht keine Entschuldigung, aber ein Hoffnungsschimmer. Irgendwann hat man alles gekauft, dann muss nichts mehr Neues dazukommen. Strecken wiederholen sich, man hat seine ein, zwei Autos, die man immer wieder fährt, und dann wird das Ganze auch wieder günstiger. Aber in den ersten Jahren sind die Ausgaben schon höher.

In den meisten Racing-Simulationen ist das Schadensmodell äußerst abgeschwächt. In iRacing sehen Unfälle dagegen sehr realistisch aus. Quelle: PC Games In den meisten Racing-Simulationen ist das Schadensmodell äußerst abgeschwächt. In iRacing sehen Unfälle dagegen sehr realistisch aus. Michi: Verrätst du, wie viel Geld du insgesamt schon in iRacing gesteckt hast?

ShevaLion: Ja, das sind ungefähr 900 Euro.

Michi: Das ist auf jeden Fall ein stolzer Preis. So viel müssen Neulinge nicht ausgeben. Hast du da vielleicht irgendeinen Tipp für Leute, die noch nie iRacing gespielt haben, die sich angemeldet haben und ihre ersten Runden drehen wollen? Welche Klasse ist denn gut geeignet dafür?

ShevaLion: Als Anfänger ist es ohnehin noch relativ günstig. Denn am Anfang brauche ich tatsächlich nur ein aktives Abo. Wenn ich Glück habe, gibt's sogar einen Rabatt. Am Black Friday war iRacing zum Beispiel 50 Prozent günstiger. Auch da kann man noch einmal ordentlich sparen. Das lohnt sich vor allem aufs Jahr gerechnet extrem. Und wenn man wirklich erst reinschnuppern möchte, reicht ein einfaches Monats-Abo.

Für den Start sind außerdem die Rookie-Autos, die ich eben in der Rookie-Klasse fahre, sowie einige Strecken gratis. Für die erste Erfahrung kannst du mit Rabatt-Glück tatsächlich für sechs Euro einsteigen. Danach sieht es aber schon anders aus. Wenn ich aus der Rookie-Klasse raus bin, möchte ich mich im GT4-, oder Formelbereich weiterentwickeln. Je nachdem, wo die Laufbahn hingeht, muss man anfangen, das Auto und die Strecken zu erwerben.

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  5. Seite 5 Streamerin ShevaLion über Abomodelle, Kosten und Tipps
  6. Seite 6 Streamerin ShevaLion über Lizenzen und die Zukunft von iRacing
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